TV – Sportlerwahl 2019

Hallo Ihr Lieben,

Julias Jugendmannschaft 2019 wurde für die Wahl zur Nachwuchsmannschaft des Jahres 2019 nominiert. Und das haben sie sich wirklich verdient, nachdem sie bei der Deutschen Meisterschaft ganz knapp am Podest gescheitert sind und bei den Deutschen Meisterschaft im Freien bei den Berlin Finals einen tollen 6. PLatz belegt haben.
Jetzt heisst es, fleissig abstimmen.

Abstimmen könnt ihr im Internet auf:

https://mitmachen.volksfreund.de/volksfreund-sportlerwahl-2019-waehlen-sie-ihre-sportler-des-jahres/

Ihr dürft das auch gerne an eure Freunde und Bekannten weiterleiten, damit auch diese für unsere Jugendmannschaft abstimmen.

Wir bedanken uns schon jetzt für eure Unterstützung.
Liebe Grüße Karina und Julia

Unglaublich, aber wahr.

Also ich fange mal von ganz vorne an. Jetzt ist ja „Wintersaison“. Das Wetter hier unten imTal lädt jetzt nicht wirklich zum Rausgehen ein. So war ich seit den Uewersauer-Trail nicht mehr laufen. Irgendwie hatte ich keine Lust und konnt mich nicht aufraffen. Schwimmen war ich aber weiterhin. Das Rad verstaubt gerade im Keller ;-). Naja, jedenfalls dachte ich mir, warum Julia immer nur zum Bogenschiessen fahren und zuschauen. Also suchte ich alles zusammen, was ich noch vom Bogensport in irgendwelchen Schränken und Taschen verstaut hatte und baute mir einen Bogen zusammen. War jetzt nicht alles genau abgestimmt, aber egal. Ich stellte mich an die Schiesslinie und schoss den ersten Pfeil. Genial. Ist wie Fahrradfahren. Das verlernt man nicht. Die Blicke der Anderen waren herrlich. Die Trainerin freute es. Nach ein paar Pfeilen zum warm werden, machte ich mir Spassenhalber mal eine entsprechende Zielauflage drauf. Sehr zum „Entsetzen“ von Julia, die neben mir schoss, flog der erste Pfeil direkt in die Mitte! Die Entfernung beträgt 18m. Die Mitte hat einen Durchmesser von 4cm.

Wir haben so gelacht. Julia wollte direkt aufhören, einpacken und nach Hause fahren. ich konnte vor Lachen fast nicht mehr schiessen. Tja, was soll ich sagen. Kurzerhand habe ich die Vereinsmeisterschaft mitgeschossen und mich dann für die Bezirksmeisterschaft angemeldet. Was soll passieren. Mein letzter Eintrag in meinem Schiessbuch war am 05.06.2015. Nach 5 Trainingseinheiten stand ich dann am Samstag dann an der Schiesslinie zur Bezirksmeisterschaft. 2020 ist sozusagen mein letztes Jahr in der Hauptklasse. Dann darf ich zu den Alten in die Masterklasse wechseln, hihi. Ich stehe also da und bin tatsächlich aufgeregt, obwohl ja niemand etwas erwartet. Aber es lief ganz gut, fand ich jedenfalls. Nach über 4 Jahren Pause. Am Sonntag Abend, nachdem alle Schützen ihren Wettkampf beendet hatten, stand ich vor der Ergebnisliste und konnte es nicht glauben…. Ich hatte tatsächlich mit einem Ring Vorsprung gewonnen. Unglaublich. Julia hat ihre Altersklasse ebenfalls gewonnen und jetzt fahren wir Beide im Januar zur Landesmeisterschaft.

Apropo Julia. Ende November nahm Julia an einem Indoor-Weltcup Turnier in Luxemburg teil. Dort hatte sie die Möglichkeit die Olympiasiegerin von Rio 2016 Chang Hye Jin aus Südkorea zu treffen.

Mit deren Trainierin hat sie dann auch gleich vereinbahrt, dass sie falls sie nach Seoul kommen sollte, in ihrem Team mittrainieren kann. Das wäre natürlich grandios. Na mal sehen. Bald wissen wir mehr.  Hier ein Artikel aus dem Trierischen Volksfreund. Den Triathlon aufgeben, werde ich natürlich nicht. Dafür macht es viel zu viel Spass. Aber vielleicht werde ich wie in diesem Jahr etwas weniger machen und dafür ab und zu an der Schiesslinie stehen.  Den ersten Lauf nach den letzten Wochen habe ich heute  in der Mittagspause absolviert. Denn nach endlos dunklen, regnerischen Tagen schien für rund eine Stunde endlich mal die Sonne. Jetzt regnet es gerade wieder. Tja, wir werden sehen, wo das alles hinführt. Spass macht jedenfalls Beides.

Schmuddel

„Schmuddel“ wird im Wörterbuch als unangenehmer, klebriger, schmieriger Schmutz beschrieben. Unangenehm? Beim Wurzelweglauf sicher nicht. Umso mehr Schmuddel umso besser und umso mehr Spass. Für mich. Es war einfach ein genialer, spassiger. lockerer Lauf. Ich lasse einfach mal die Bilder für sich sprechen. Es sind keine weiteren Läufer darauf zu sehen, da sie am Tag danach entstanden sind als ich mit GöGa die Strecke nochmal im Regen gewandert bin.