Geschwindigkeit bringt Stabilität

Diesen Satz hatte ich Freitag im Kopf, als ich mit dem MTB durch die für mich gefühlt längste Matschstrecke gefahren bin. Anhalten war leider gar keine Option. Tretlager und Pedalen verschwanden im Dreck. Wenn ich abgestiegen wäre, hätte ich glaube ich festgesteckt und wäre da nie wieder herausgekommen :-). Gut, dass es nicht bergan ging, hihi. Das wäre nicht lustig gewesen. Es ging ein bisschen bergab. Aber Rollen lassen war leider nicht. Es hieß einfach nur treten, treten, treten. Ausgerechnet vor der einzigen riesigen Pfütze, an der man auch nicht vorbeifahren konnte und natürlich auch nicht wollte 🙂 , fuhr ich auf einen Spaziergänger auf. Meine Sorge war jetzt nicht, wie tief ist die Schlammgrube eigentlich, sondern wird der Spaziergänger mich verklagen, weil ich ihn von oben bis unten eingeschlammt habe? Aber ich konnte mich schon weit  vorher bermerkbar, so dass er noch vor dem „See“ warten konnte ;-). Ich habe nur die Augen zu gemacht und bin durch. Total genial – nass – aber einfach nur geil :-). Allerdings war auf dem Stück der Strecke mein Puls höher als auf den 2km danach, wo es nur bergan ging. Hatte ich so auch noch nicht. Meine Klamotten und das Rad sahen auch genial aus.

Auf dem Rückweg durch die Sonne trocknete der ganze Schlamm ab udn ich musste nur ein paar Mal auf und ab springen und es fielen schon mal ca. 5kg Dreck von mir ab :-). Es war eine grandiose Ausfahrt bei strahlender Sonne und blauem Himmel. Leider konnte ich das Wochenende mit dem besten Wetter seit langer Zeit nicht nutzen, da ich Bereitschaft habe/hatte. In der letzten Woche habe ich mich dann auch mal wieder beim Tempotraining auf der Stadionbahn sehen lassen. Unglaublich. Ich bin 500er gelaufen und konnte mir NULL vorstellenn, dass ich in DEM Tempo mal einen ganzen 10km Lauf gelaufen bin ;-). Was im Moment wirklih gut „läuft“ ist das Schwimmen. Aber das wisst ihr ja schon von Helge ;-). So, das war zumindest mal ein kleines Lebenszeichen von mir. Aber im Moment gibt es nicht wirklich was spannendes zu berichten. Also dann bis bald…

Nimm ’ne Taschenlampe mit

Der Andi und ich sitzen so zusammen und unterhalten uns über den anstehenden Wettkampf im März und meine derzeitige Form. Und da sagt er es! Ganz trocken und ungerührt:
Nimm ’ne Taschenlampe mit!
Ich muss laut loslachen, obwohl ich eigentlich besser heulen sollte angesichts dieses Ratschlags 😆
Das sagt er nicht, weil ich keine helle Leuchte bin oder so, sondern weil er befürchtet, das ich etwas länger brauchen könnte für die Strecke 🙄
Es könnte dunkel werden 😈 Weiterlesen

Es läuft aber rollt nicht

Ich befinde mich nun wieder mitten im Training. Und meine neue Uhr zeigt, was sie kann. Und natürlich auch, was ich kann. Oder eben auch nicht. 🙄
Im Moment läuft es. Aber das ist auch schon alles. 😆 Also ich laufe und laufe und es fühlt sich ganz gut an. Leicht und meistens ganz locker und auch wenn der Trainer Tempotraining verordnet, fühlt es sich recht gut an. Und meine Uhr bestätigt mir das auch ständig. Wenn ich allerdings aufs Fahrrad steige, dann sieht die Welt ganz anders aus. Auf dem MTB fühlte ich mich meistens wie eine fette, faule und lahme Ente. 😯
Und die Zeiten und Strecken bestätigen das dann auch noch. Realität bestätigt also Gefühl. Auweia! Vorletzte Woche habe ich dann dem Trainer bei meiner wöchentlichen Rückmeldung mein Herz ausgeschüttet. Weil, es ist ja noch früh im Jahr, aber … ja, jetzt kommt das große ABER: schon am 17.März steht der erste mehr oder weniger große Wettkampf an und blöderweise hat der so ziemlich alles mit MTB Fahren zu tun 😕  😦 .

Weiterlesen