Jetzt aber!

Nun scheinen alle Hindernisse beseitigt. Es kann los gehen mit dem Marathontraining. Erst war ich umgeknickt mit dem falschen Fuß. Also dem, der das eben schon mal im großen Stil hatte und der das einfach nicht mehr ab kann. Und bedeutet Umknicken für meinen gesunden Fuß eben einfach nur ein bisschen Zähne zusammenbeißen, bedeutet es für den linken Fuß PANIK!!! Es war weniger der Schmerz,vielmehr der Kopf.
Zum Glück war es ja ziemlich nass und matschig und zum Glück hatte mein Fuß kein Problem mit dem Radfahren 🙂

Nun gut, nach 3 Wochen Ruhe und dem Mantra „Alles ist gut! Der Fuß kann das!“ lief es sich auch wieder problemlos. Wobei die Witterung es zwischendurch etwas schwer machte das erschütterte Vertrauen in die Stabilität des Fußes wieder vollends herzustellen. Ich sage nur hartgefrorene Spuren und Fahrrinnen 😯
Außerdem war die Sonne auch nur sehr selten da und es brauchte immer noch sehr viel Fantasie um sich Licht und Farbe ins Bild zu träumen, aber ich habe da so meine Mittel um aus einem schwarz-weiß Foto ein buntes zu machen 😆

Jedenfalls lief das Laufen wieder und dann kam mein Blitzschnupfen und dann wenig später ein Turbo Magen-Darm-Infekt. Warum bei mir alles immer nur einen Tag dauert, weiß ich nicht, aber ich bin sehr froh drum. Schließlich habe ich keine Zeit für so einen Blödsinn und 1 Tag krank reicht ja nun völlig aus. 😆
Da ich letztes Jahr aber gelernt habe, das auch sehr kurze Infekte den Körper ganz schön mitnehmen können, gab es also jeweils noch ein paar Tage Ruhe im Anschluss. Spazierengehen statt Laufen.

So habe ich jedenfall ganz schön Zeit vertrödelt. Und das mit dem ersten Marathon in St Wendel kann ich schon mal knicken, weil so viel Zeit muss schon sein das man vernünftig trainiert für sowas. Also habe ich nach allem Hin und Her (irgendwie sind alle Wochenenden schon wieder verplant 🙄 ) einen nicht sehr erotischen aber denoch annehmbaren Ersatz gefunden.
Die Wahl fiel auf den Marathon in Mönchengladbach Anfang Juni. Es gibt 100 andere die ich lieber laufen würde, aber das Leben ist ja bekanntlich kein Ponyhof und so kann ich eben mal meine mentale Stärke trainieren wenn ich 4 Runden auf irgendeinem Stadtkurs drehe. Und Andi muss nicht viel rumlaufen um mich anzufeuern. Und vielleicht werde ich ja sogar überrascht 😀

Nachdem ich Karina mein Problem der Planlosigkeit geschildert hatte und das ich ja gar keine Ahnung hab, was man denn so trainiert, wenn man einen Marathon laufen will, dauerte es genau noch 1 Minute und 30 Sekunden bis mir ein toller Marathonplan per Email zugestellt wurde. Gut wenn man perfekt organisierte Menschen kennt, und Karina ist wohl die Beste unter ihnen 😆

Nun denn, ich bin gesund, der Fuß hat auch den schon etwas längeren Lauf gestern bestens überstanden, und ich habe einen Plan. Also geht es heute los. Mit dem Training. Selbstverständlich mit einen Ruhetag 😆
Wir wissen ja, Regeneration ist die wichtigste Einheit überhaupt 😉

Mit dem Schimmtraining für meinen ersten Auftritt bei einem Schwimmwettkampf bin ich auch total hinterher. Aber zumindest die Technik habe ich sehr fleißig geübt. Die Rollwende klappt schon wie im Schlaf und nun übe ich die anderen Wenden. Am liebsten schwimme ich ja Lagen, also Schmetterling, Rücken, Brust und Kraul und bei dieser Disziplin ist die Technik bei den Wenden ganz wichtig, weil man sonst disqualifiziert wird. Aber Karina wird nicht müde mir zu erzählen was man wie und wann macht. Und den Startsprung hat sie auch schon geübt mit mir. Und sie sieht auch echt jede gekrümmte Fußzeh 🙄
Also ich werde gut vorbereitet sein. Gut aussehen beim Start, toll wegkommen, perfekte Wenden hinlegen. Das wird zumindest ein bisschen darüber hinweghelfen, das ich Letzte werde 😆
Man muss halt Prioritäten setzen 🙂

Also kurz gesagt: Es läuft !

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„Sommer“, Sonne, Sonnenschein…

Der Sonntag machte seinem Namen alle Ehre. Was macht Frau an einem solchen schönen Tag? Fahrrad fahren? Wandern gehen? Laufen? Auf der Terasse sonnenbaden? Eis essen? Natürlich nicht! Ich verbringe den ganzen Tag im Hallenbad…… Na wenigstens hatte es ein Glasdach 😉 und wir konnten gar nicht soviel trinken, wie wir ausgeschwitzt haben. Auch ohne Bewegung. Einfach nur beim Rumsitzen lief der Schweiss ohne Ende. Nach krankheitsbedingter Absage im Januar letzten Jahres, ging es wieder nach Gau-Algesheim zum Mastersschwimmen.

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Das alte und das Neue. Und das Schlamm-Monster

Das neue Jahr ist schon wieder ganz schön alt. Bald ist Weihnachten. Noch lacht man, aber bald werden wieder Plätzchen gebacken 😀
Das Wetter in 2018 ist ziemlich … na sagen wir mal bescheiden. Sonne gab es die letzten 2 Wochen so gut wie keine, außer gestern ganz plötzlich. Und heute ist es zumindest mal nicht ganz so dunkel. Und dann ist da ja noch die Sonne, die mir jedes Mal ins Gesicht strahlt, wenn ich in den Spiegel schaue. Zumindest begrüßt meine Teetasse mich morgens immer so 😆

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