3 Fakten und keine Verschwörungstheorie

Alle hier aufgeführten Fakten basieren auf fundierten Kenntnissen der Verfasserin über die Verfasserin 😆
Die NICHT-Verschwörungstheorie hat Karina gestern aufgestellt und ich halte sie für nicht haltbar 😈

Fakt Eins – Der Fuß ist Schrott …

aber funktionstüchtig. So ungefähr die Zusammenfassung der Diagnostik vom Dok. Immer wieder hatte ich Probleme mit der rechten Wade in den letzten Jahren. Manchmal geht es auch über in die Kniekehle, oder hoch bis in den hinteren Oberschenkel oder gar die Hüfte. Und oft werden 2 meiner Fußzehen einfach taub. Oder verkrampfen. Je länger der Lauf, desto mehr die Wahrscheinlichkeit, das es irgendwo zwickt.
Das alles hab ich vor zwei Wochen dem Onkel Orthopädie Doktor erzählt. Sehr ausführlich! Letzten Endes stellte ich die Vermutung an, das irgendwie alles zusammenhängt. Der Dok lacht nur und untersucht und testet und zeigt mir verblüffende Abhängigkeiten meiner Bewegungsabläufe 😯
Schuld ist mein Fuß. Der ist auf Grund von mehrfachen Brüchen von Mittelfuß und Zehen in jungen Jahren einfach Schrott. Da hat unzählige Male ein Pferd drauf gestanden. ich musste ja auch unbedingt ein Faible für die schwierigen und wilden Tiere dieser Gattung haben 🙄
Aber gut, ein neuer Fuß ist schwer zu bekommen, also hilft nur mit dem alten leben. Fußgymnastik bis zum Abwinken und ein Tape beim Laufen, das das kleine biestige Knöchelchen dort hält, wo es hingehört, sollen helfen.
Ich backe, genau wie Christian, beim Laufen vorerst kleine Brötchen. Aber heute waren es schon unbeschwerte und wunderbare 10 km 🙂
Geht doch! Oder besser: Es läuft! 😆

Der rechte Fuß sieht schon anders aus

Nach endlich mal wieder 10 km

Fakt Zwei – Der Weg führt hoch

So sagt der Andi! Und er meint es genauso!
Letzte Woche nerve ich Andi so lange, bis er zustimmt, mit mir zusammen MTB zu fahren. Ich verspreche sogar still zu sein. Gut das nicht spezifiziert war wie lange ich nicht rede und so beende ich die Schweigepflicht nach 10 Minuten. Aber zumindest diese ersten 10 Minuten hab ich nur gepfiffen und gesummt. Nicht geredet! 😆
Der Andi fährt mit mir runter. Und noch weiter runter. Gefühlt eine Ewigkeit fahren wir bergab. Dann sind wir in weiß der Geier was für einem Tal und dann biegt Andi wieder ab in den Wald. Und sagt: Dieser Weg führt wieder hoch!
Ahhhh …. ja, also …. tut er. Der Weg führt hoch. Und zwar direkt! Der Weg macht keinerlei Umwege, Biegungen oder anderes, der führt aber mal sowas von direkt nach oben 😆
Über Geröll, Wurzeln und lauter herumliegendes Geäst geht es irgendwie senkrecht und scheinbar endlos nach oben. Uff, endlich brennt die Lunge mal wieder. Ich dachte schon, die kann das gar nicht mehr 🙄
Zweimal rutscht mein Hinterrad auf großen Steinen weg. Zweimal habe ich also die Chance das Aufsteigen am wirklich steilen Berg im wirklich unwegsamen Gelände zu üben. Weil Aufsteigen am Berg ist eine Kunst, die man wirklich nur durch Üben lernt. 😉
Herrliche Tour.
Auch herrlich, das mir irgendwann auffällt, das mein Hinterrad Luft verliert. Ich muss die letzten km im Stehen zurückfahren damit das Gewicht auf dem Vorderrad liegt.
Wunderbar, da brennen dann auch noch die Oberschenkel 😀

Fakt 3 – Ich bin müde

In den letzten Wochen haben viele Menschen mehr Zeit. Wegen diesem kleinen C-Mistvieh sind viele in Kurzarbeit oder haben Praxen oder Hotels geschlossen. Viele Menschen haben viel Zeit und sogar Langeweile.
Und manchmal, ich muss es ganz verschämt eingestehen, denke ich mir: ICH will das auch 😐
Uff … ja, ich weiß, ich bin doof. Ich hab es so gut und ich sollte einfach froh sein, das ich einfach so weiterarbeiten kann. Bin ich auch! Ich habe meinen Job und keine Ängste darum, ich mach mir keine Sorgen wegen weniger oder gar keinem Geld, ich habe noch nicht mal Sorgen wegen Homeoffice.
Ich habe eigentlich gar keine Sorgen. Nur zu viel Arbeit. Und der letzte Urlaub war letztes Jahr im August 😯
Der Malle Urlaub vor 4 Wochen wäre gewesen, wenn … ja wenn nicht da ein so kleines C-Mistvieh sein Unwesen treiben und unser aller Leben auf den Kopf stellen würde.
Und jetzt bin ich echt müde! Arbeitsmüde! Mein Kopf kann irgendwie keinen Quellcode mehr verarbeiten. Ich habe die letzten Wochen deutlich mehr gearbeitet. Und ein nächsten großes wichtiges Projekt ist im Anmarsch. Mein Motto “Dumm stellen bringt Freizeit” habe ich bisher nur erfolgreich in der eigenen Küche umsetzen können. Bei der Arbeit mache ich sowas nicht 😈
UND JETZT BRAUCHE ICH ALSO DRINGEND URLAUB!!!
Nächste Woche wäre es wieder so weit gewesen. Wir wollten in den Schwarzwald und endlich wieder in die Schweiz. Da wieder alles ausfällt aber mein Büro dringend wegen Überarbeitung geschlossen werden muss, werden wir hier im Hunsrück Urlaub machen. Und das Büro wird Mittwoch Abend abgeschlossen. Von außen 🙂
Und den Schlüssel werde ich verlegen.
Das kann ich gut. 🙄
Ich sehe mich schon 10 Tage später mit dem Brecheisen an der Bürotür … 😆 Ich könnte ihn ja für dich aufbewahren.

Im Urlaub werde ich viel auf der Terrasse sitzen und lesen 🙂

Keine Verschwörungstheorie!!!!!

Gestern beim Essen im Nells Park Hotel (man darf wieder essen gehen und das haben wir dann auch gleich gefeiert 🙂 ) stellte Karina die Vermutung an, das ich (ja ICH) für das kleine C-Vieh verantwortlich bin 😯  (wir haben ein bisschen rumgesponnen, es war sogar Alkohol im Spiel, also zumindest bei mir  😉 )
Weil ich bin ja dieses Jahr für genau 1 Jahr in einer anderen AK als Karina. Und sie hatte sich sooooo darauf gefreut mal nicht gegen mich in der AK antreten zu müssen 😐
Und jetzt fällt alles aus! Weil ich es so wollte!
Meine Gegenargumente:
1. ich kenne mich nur mit digitalen Viren aus!
2. ich bin viel zu lieb um sowas zu machen

Jetzt muss ich nur noch Karina überzeugen bevor sie diese Theorie vertieft … 😆

Ehemänner schonend im Flow zum Erbeskopf

Um unsere Ehemänner nicht zu sehr zu strapazieren (der Ausdruck Ehemänner schonend stammt von Anna 🙂 ) hatten Karina und ich beschlossen, mal wieder eine schöne Rennradtour zusammen zu machen. So muss keine alleine fahren, die Männer können anderen Beschäftigungen nachgehen und außerdem sind wir dann auch gleich hier oben im Hunsrück, wo sich die Anzahl der Menschen doch sehr in Grenzen hält 😆
Also haben Karina und ich uns Sonntag ganz Corona konform ( ohne Freundinnenbegrüßung, ohne Freundinnenverabschiedung, ohne Freundinnenkaffee, allerdings auch ohne Mundschutz auf dem Bike, dafür immer mit Abstand – also Helge immer vorneweg) und bei Kaiserwetter auf den Weg gemacht. Obwohl ich schon oben wohne, der Erbeskopf ist noch weiter oben (viel weiter oben) und zwischen ihm und unserem Haus liegen auch noch so 2-3 Berge. Nach runter, rauf, quer rüber, rauf und wieder runter, machten wir uns an den 13 km langen Anstieg zum höchsten Berg in Rheinland Pfalz durch das singende Tälchen.
Das singende Tälchen ist ein Asphaltweg mitten durch den Wald. Seicht ansteigend, völlig einsam, einfach herrlich. Unterbrochen wurde es nur von einer Einsturzgefährdeten Brücke über einen Bach. 😯
Man hätte diese Brücke natürlich als Test für das eigene Gewicht nehmen können (hält sie, hält sie nicht …. 😆 ) aber wir entschieden uns lieber für den Umweg. Also eigentlich entschied ICH den Umweg. Helge hatte schlichtweg übersehen, dass die „Brücke“ rechts und links schon eingestürzt war und nur noch ein schmaler Weg „intakt“ aussah. Einziges Problem: der Umweg war kein Asphalt! Aber wir als alte MTB Fahrer können natürlich auch mit Rennrädern auf Forstwegen fahren, wobei an einigen Stellen klar wurde, dass Rennradbereifung NICHT für Schotterwege gemacht ist 😀 Wir sind aber auch schon mit unseren Triathlonrädern Offroad gefahren, man muss es halt nur können. Und wir können es. Allerdings habe ich Helge noch nie so langsam bergab fahren sehen – ja, es ging ein paar 100m auf dem Umweg auch bergab, bervor es wieder nur noch hoch hoch hoch ging.
Zurück auf dem richtigen Weg ging es dann fast mühelos Richtung Gipfel. Meiner Nachfrage nach einem kurzen Stopp wurde wegen “Ich bin grad im Flow” von Karina nicht stattgegeben 😆
Oben dann eine kurze Pause für die Aussicht und ein Selfie (mit Corona Abstand) und dann ging es die wunderbare Abfahrt hinunter, die Karina nur mit: “Fast erfroren! Aber g..l!” kommentierte. Und fast erfroren war nur ganz kurz, weil der nächste Anstieg wartete bereits. Der war zwar nicht lang, aber alles andere als seicht ansteigend 🙂

Eine herrliche Ausfahrt! Gefehlt hat nur der Kaffee und Kuchen kurz unterhalb des Gipfels. Aber vielleicht ja bald wieder 😎

Zurück zu Hause zeigte ich Karina dann was Andi und ich am Samstag gemacht hatten. Ein lange schon fälliges Projekt haben wir endlich in Angriff genommen.
Der eine Teil unseres Kompost-Haufens im hinteren Teil des Gartens musste mal erneuert werden. Den haben wir schon seit 2-3 Jahren nicht mehr genutzt und so wollte ich ihn auch direkt als Beet für Zucchini und Gurken nutzen. Außerdem wollten wir unseren Schnellkompostierer hinter dem Haus leer machen.
Also mit Schubkarre und Schippe zum Kompost und erstmal die Erde abtragen. Dann konnte Andi die maroden Holzteile entfernen und erneuern. Und weil Andi eben Andi ist, benutzt er dazu auch eine Wasserwaage 🙄
Echt jetzt?
Wasserwaage beim Ausbessern einer Kompost Umzäunung? 😯
Er wollte nicht, dass ich das sehe 😀 , aber ich hab es gesehen 😆 Und mir natürlich brühwarm erzählt, hihi. Und ich habe es Torsten weiter erzählt…

Es erinnerte uns an eine Geschichte aus der Zeit, als wir das Haus gerade gekauft hatten und beim Ausbau desselben waren. Wir hatten einen Fliesenleger aus der Verwandtschaft engagiert um die gesamte unteres Etage fliesen zu lassen. Der Typ verstand sein Handwerk, leider verstand er es auch mich mit seinem Dauer-Gejammer (alles ist Scheiße, das Leben ist furchtbar, wofür macht man das alles …. bla bla bla) auf die Palme zu bringen. Sowas ist ganz und gar nicht Helge tauglich. Schlechte Laune darf jeder mal haben, aber Menschen, die sich, obwohl jung, gesund und arbeitsfähig, permanent in Selbstmitleid suhlen und sich für benachteiligt vom Leben halten, haben bei mir keinerlei Chance. Sorry! Und so habe ich den Typen kurzerhand vor die Tür gesetzt. Und die Fliesen? Tja, ich hatte 2 Tage Handlanger gespielt, ich hatte mir angeschaut wie er das macht. Außerdem bin ich in einer Bau-Familie groß geworden. Also legte ich den Rest der Fliesen halt selbst. 🙄
Und wie ich da so im jetzigen Esszimmer über den Boden rutschte und Fliesen verlegte, da kam der Andi, der bestimmt gerade irgendeine Holzdecke gemacht hatte, und fragte: “Schatz, kannst du mir mal die Wasserwaage geben?”
Meine Antwort hatte Andi damals total erschüttert: “Wasserwaage?! Keine Ahnung wo die ist. Wie kommst du auf den Gedanken, ich wüsste, wo die Wasserwaage ist?”
Andi völlig schockiert: “Du legst Fliesen ohne Wasserwaage?” 😯
Ich: “Japp!” 😆

Samstag haben wir dann beide herzlich und zum wiederholten Male über diese Story gelacht. In Punkto Genauigkeit können zwei Menschen nicht unterschiedlicher sein als wir beide 😆

Die Fliesen liegen immer noch! Es gibt nur eine Stelle, wo einer der Stühle etwas kippelt. Ich denke, das ist dort, wo ich gerade war als der Andi mich nach dieser Wasserwaage fragte. Da war ich abgelenkt  😈
Und der Kompost sieht toll aus! Und ist mega gerade! Da fällt einem nichts mehr ein :-).

Es ist nicht leicht …

… der Ehemann von Meinereiner zu sein. Zumindest nicht in Zeiten von Corona und Kontaktbeschränkungen. Andere Trainingspartner fallen aus, also muss Andi an den Wochenenden halt herhalten 😆 Für Torsten trifft das auch zu, hihi.
Tja, er hat halt damals ja gesagt, da muss er jetzt durch!
Karfreitag machten wir uns mit den MTBs auf zum Erbeskopf. Traumhaftes Wetter und Zeit um jede Menge neue Wege zu erkunden. Die führten auch nicht immer zum Ziel, aber letzten Endes erreichten wir den höchsten Punkt in Rheinland-Pfalz.
Und wegen geschlossener Seilbahnen und Kaffees waren wir fast ganz alleine in den Weiten des Hochwaldes unterwegs. Einfach herrlich 🙂

Und dann konnten wir die Abfahrt auf den tollen angelegten MTB Trails genießen. Die rote und schwarze Strecke waren gesperrt, aber die hätten wir eh nicht genommen 😆
Aber die blaue Abfahrt, die ich letztes Jahr schon beim Erbeskopf MTB Marathon kennengelernt hatte, war einfach perfekt und ich konnte wieder einmal mehr mein tolles neues MTB genießen.

Da Andi an zwei Ostertagen arbeiten musste, machte ich Sonntag allein einen Rennradausflug durch den Hunsrück. Tolles Wetter, niemand unterwegs (aber da ist eh nie jemand unterwegs) und viele viele Höhenmeter. Eine richtige Helge-Tour 🙂 . Ich fuhr auf einer gesperrten Landstraße. Am Ende der Sperrung musste ich mein Rad durch den Straßengraben tragen, da sich quer über die ganze Straße ein 1 Meter breiter Graben erstreckte. Auf der anderen Seite der Absperrung stieg gerade ein junger Mann aus seinem Auto und schaute ganz genervt auf die Absperrung. Und dann fragte er: “Kann man da durchfahren?” 😯
Echt jetzt?!
Ich wollte zurückfragen ob er blind sei. Ob er nicht gesehen hätte, das ich mein Rad getragen habe und ob er nicht den Graben sehen würde, der eine Fahrt mit einem Auto definitiv unmöglich machte. Aber ich lies es bleiben und sagte nur freundlich: “Ja klar! Wenn du dein Auto durch den Straßengraben tragen kannst, kannst du da durch fahren” 😆
Darauf folgte nur eine Schimpftirade. 😕

Letztes Wochenende wollten Andi und ich (oder besser ich wollte und Andi wurde verpflichtet 🙄 ) wieder eine MTB Tour machen. Das Wetter ist ja im Moment im Dauer-Schön-Modus. Allerdings hatte Andi eine echt anstrengende Spätschichtwoche und irgendwie jammerte er schon vorher ordentlich rum, dass er, der arme Kerl, stundenlang mit mindestens maximaler Herzfrequenz neben einer pfeifenden Helge herfahren muss 🙄
Natürlich stimmt das alles nicht, aber Männer können ja sehr überzeugend jammern 😆
Also machte ich schon Donnerstag Abend eine relativ lange Rennradtour und Freitag hatten meine Beine plötzlich so richtig Lust das MTB durch den Wald zu treiben. Eigentlich sollte es nur eine kurze und chillige Runde werden, aber als mich nach 2 ½ Stunden der Wald wieder ausspuckte, war ich total platt, fast verdurstet (warum ich mir eine fast leere Radflasche mitgenommen habe, kann ich leider selbst nicht erklären 🙄 ) und mega glücklich 😆

Und nachdem ich dann Samstag morgen vor dem Frühstück auch noch einen etwas schnelleren Lauf gemacht hatte und wirklich müde Beine hatte, hatte Andi auch keine schnelle oder lange Tour mehr zu befürchten 😀
So drehten wir eine Andi-MTB-Chill-Brezel-Runde, die allerdings hatte dann zumindest einen Anstieg, der eindeutig zu sportlich war um noch als chillig zu gelten. Aber es war ja Andis Strecke, also konnte er nicht jammern 😈

Es war aber ne echt schöne Tour 🙂

Sonntag dann wollte Karina den armen Andi erlösen und bot sich an mit mir zu fahren. Natürlich ohne die übliche Freundinnen-Begrüßung und mit genügend Abstand. Aber trotzdem mit genügend Nähe, das man einfach mal wieder quatschen konnte. Und zu zweit darf man das ja 🙂
Herrlich!!! Einfach mal wieder zusammen Sport machen. Karina nennt es “Körperoptimierung im Fettverbrennungsmodus” 😆 😆 und ich nenne es “Draußen-Genuss” . Aber egal wie man es nennt: Hauptsache Bewegung und zum Glück für uns auch noch draußen im Wald. Ja, es war wirklich schön. So chillig durch die Gegend zu cruisen. Zwischendurch tauschten wir mal die Bikes, damit ich Helges 29er mal testen konnte. Hm, fährt sich tatsächlich anders, besser. Aber ich glaube das wäre Perlen vor die Säue. Dieses Jahr nicht mehr. Tatsächlich wären wir gerade auf Mallorca. Statt des Wellness-Wander-Urlaubs gibt es jetzt deutlich besseres Wetter als dort und ausgedehnte MTB Touren. Allerdings sind wir inziwschen soweit, dass wir die Räder aufs Auto geladen haben, um in Gebiete zu fahren, wo mn kaum andere Leute trifft. So etwa wie bei Helge :-). Hier zu fahren macht gerade leider gar keinen Spass. Massen an Menschen haben die Natur entdeckt. Anscheinend haben alle nach etlichen Jahren der Verwahrlosung ihre Räder abgestaubt und versuchen jetzt Fahrrad zu fahren. Ich habe eine Klingel an meinem MTB , Rennrad und Triathlonrad – EINE KLINGEL. Naja, Dank dieser „anderen“ Touren gab es gestern das erste Eis der Saison :-).

Wie man sieht ändern die Absagen sämtlicher für dieses Jahr geplanten Wettkämpfe überhaupt nicht viel. Es ist halt wie es ist und da müssen wir durch. Ich komme auf durchschnittlich 12 Stunden sportliche Betätigung die Woche. Und das so ganz ohne Schwimmen 🙂
Die Trainingseinheiten sind halt nur kürzer und meistens auch ruhiger, und ich plane sie nicht, ich mach einfach, was mir gerade gefällt. Und so gehe ich im Moment fast jeden Morgen zwischen 4-6 Km Laufen. Einfach nur so. Und erfreue mich an diesem unglaublich schönen Frühling, dem jungen Grün des Waldes und dem Leben überhaupt. Ich gehe tatsächlich soviel Laufen wie lange nicht mehr und werde definitiv neue Laufschuhe kaufen müssen, ebenso neue Radhosen, hihi. Und eine neue Trainingsscheibe für den Garten. Da der Trainingsplatz gesperrt ist, trainieren wir auf 5m. Das ist ein super gutes Kraft- und Techniktraining, welches sonst immer zu kurz kommt. Ein Nachbar fragte mich vor ein paar Tagen, wofür ich denn trainieren würde. Für die Wintersaison natürlich. Denn genau wie im Triathlon, sind im Bogensport auch alle Wettkämpfe bis zur Hallensaison abgesagt worden. Wir haben wie an Weihnachten die Puzzles wieder hervorgeholt…

Und unser Garten erfreut sich der ständigen Anwesenheit seiner Besitzer. Es grünt, blüht und wächst. Unglaublich. Was so ein Garten alles kann wenn man sich mal drum kümmert 😆

Und Karina schickt mir immer sowas Bilder von ihrem neuen Hobby 😀 Als Hobby kann man das nicht bezeichnen. Das passiert nur, wenn man einfach zuviel freie Zeit hat. Zeit für Experimente.