Exfreundinnen …

Warum bin ich nur so leicht zu beeinflussen? Ich bin bestimmt einfach zu gutmütig und kann nur ganz ganz schlecht nein sagen :-). Helge hat es geschafft, mir ein verfrühtes Geburtstagsgeschenk unterzujubeln. Am Wochenende stand der Triathlon in Remagen auf dem Plan 2,9km schwimmen im Rhein – 46km Rad – 10,5km Laufen.  Helge wiederholte mehrfach davor, während und danach, wie sehr sie doch diesen einen Triathlon liebt. Folglich hatte sie sich schon vor Wochen angemeldet und das Startgeld bezahlt. Nun ist besagter Triathlon auch die Abschlussveranstaltung der Rheinland-Pfalz Liga. Kurz vorher war klar, dass Helge für unser Damenteam an den Start „muss“ – darf, wie auch immer. Denn vor dem letzten Ligarennen lag das Team auf dem zweiten Tabellenplatz, punktgleich mit dem Dritten. Was die Redaktion des „Trierischen Volksfreundes“ dazu veranlasste, in Form eines kleinen Berichtes etwas Druck aufzubauen, um den Platz zu verteidigen ;-). Dabei dachten wir die ganze Zeit, es geht darum Spass zu haben :-). Naja, also mussten die ganz Schnellen nochmal ran 🙂 🙂 :-). Und so kam es, dass Helge mir kurzerhand ihren Einzelstartplatz vermacht bzw. schenkte. Als der Wecker dann Sonntag Morgen um 4:45 Uhr klingelte „verfluchte“ ich sie das erste Mal. Innerlich beendete ich zum wiederholten Mal meine Wettkampfkarriere. Wenn ich nicht hätte Navi spielen müssen für Frank, um Helge an der Autobahn aufzusammeln, wäre ich glaube ich einfach liegengeblieben. Natürlich nutzen wir zum Einsammeln einen Parkplatz an der Autobahn, den Frank doch kannte, grrrrr. Mist. Hätte ich doch weiterschlafen können. Zu meiner Verteidigung muss ich aber auch erwähnen, dass ich bereits am Samstag um 6:30 Uhr mit einem Auto voller jugendlicher Bogenschützen zu einem Turnier in der Pfalz unterwegs war. Letztendlich war ich an diesem vergangenen Wochenende nur zum Essen, Schlafen und Duschen zu Hause. So nun zurück zum Thema. In Remagen angekommen, checkten wir alles ein und dann kam die Wettkampfbesprechung. Bis zum Anfang der Woche war noch nicht klar, ob man wegen des Niedrigwassers schwimmen könne. Ich schwimme ja total gerne –  nur nicht in Rhein und Mosel. Zusätzlich zu meinem eh schon bestehenden Unbehagen, warnten die Ausrichter in der Besprechung ausdrücklich davor zu weit weg vom Ufer zu schwimmen, da man sehr schnell in die Fahrrinne der Schiffe gerät und durch das Niedrigwasser es gefährliche Unterströmungen gibt. Wegen Sicherheitsbedenken war sogar das eigentliche Neoverbot ( wegen der warmen Wassertemperaturen ) aufgehoben und es wurde dringend empfohlen mit Neoprenanzug zu schwimmen. Na vielen Dank auch. Jetzt stand ich da auf der Fähre und mir fehlte ein Gänseblümchen. Schwimm ich, schwimm ich nicht…..Letztendlich beugte ich mich dem „Gruppenzwang“ 😉 und sprang ins Wasser. Die esten Minuten verbrachte ich damit, mir einzureden, alles ist gut, schwimm einfach weiter und weiter. Das wirklich Gute am Schwimmen im Rhein ist, das man wahnsinnige Schwimmzeiten hat. Meine Uhr sagte mir nachher, dass ich eine Durchschnittsgeschwindigkeit auf 100m von 56 Sekunden hatte. Dies war dann aber auch das einzige Positive, was ich dem Schwimmen dort abgewinnen kann. Nach dem Schwimmausstieg muss man so ca 400m leicht bergan auf Asphalt zur Wechselzone laufen. Macht auch TOTAL Spass. Da ich die Radstrecke kannte, fuhr ich ganz entspannt los. Konnte ich auch, da ich nicht fürs Team gestartet bin ;-). Also ich mag es ja total Berge hochzufahren, gerne in Serpentinen, zwar langsam aber stetig. Aber bevor es zum „Berg“ ging, kam ein etwa 4-5km langes „leicht“ ansteigendes Stück. Das kann ich irgendwie gar nicht. Warum auch immer. Ich komme da einfach nicht voran. Dann kamen auch schon die Männer der Regionalliga und der erste RTV-Liga an mir vorbeigeschossen, die schon ihre zweite Runde fuhren. Ich dachte die ganze Zeit nur, kann mal bitte jemand mein Hinterrad loslassen :-). Auf der zweiten Runde beschloss ich dann, dass Helge und ich keine Freundinnen mehr sind ;-). Zumindestens müssen wir mal über die Geschenke reden. Da muss sich was ändern. Als sie mir dann auf der Laufstrecke entgegen kam, habe ich ihr das auch umgehend mitgeteilt :-). Irgendwann war ich dann auch mal im Ziel und ich war ganz stolz. Ich war nicht Letzte ;-). Schlussendlich  war es nicht wirklich soooo schlimm, wie es sich hier vielleicht liest 🙂 und ich konnte ohne schlechtes Gewissen jede Menge Kuchen und Burger verdrücken. Über den Ausgang des Ligarennens berichtet jetzt Helge …

Alternativüberschrift: Na Herzlichen Glückwunsch auch!

Tja, was soll ich sagen. Ich hatte mich ja schon lange bei diesem Wettkampf angemeldet. Wohl wissend, das ich dieses Jahr gar nicht so wirklich trainiere. Aber ich liebe diesen Wettkampf in Remagen! Und man kann ja auch mal etwas langsamer machen. Ist ja nur Spaß.
Zumindest solange, wie man eben für sich am Start ist. Das ändert sich sehr schnell, wenn man für die Mannschaft aufgestellt wird. Und eben diese Mannschaft den 2. Tabellenplatz verteidigen will 😯
Damit mein „normaler“ Startplatz nicht verfällt, habe ich ihn kurzentschlossen Karina geschenkt. Schließlich leidet man zusammen viel weniger schlimm als alleine 😆
Und damit nicht genug. Da ich in diesem Jahr so wenige Radkilometer wie seit 6 Jahren nicht mehr habe und mich auch ansonsten eher fett als fit fühle, habe ich Karina und meinen Mannschaftsmitstreiterinnen, der mega schnellen Sara, der weltbesten Physiotherapeutin Gabi und der liebenswerten Chaotin Katharina vor dem Rennen prophezeit, das ich, wenn ich überhaupt lebend ins Ziel komme, dann als Letzte der Mannschaft. Ich bin so unfit, ich schaffe die Radstrecke nicht, ich kann nicht laufen, bla bla bla. In Nachhinein könnte man es Tiefstapeln nennen 🙄
Nur woher soll ich denn wissen, das meine Beine an dem Tag gar nicht wissen, das sie nicht fit sind 😕

Die weltbeste Physiotherapeutin, ich und die Zahnfee vor dem Start

Und da habe ich eben einen dieser Tage, wo es einfach nur läuft.
Wäre ich Karina, könnte ich Helge auch nicht mehr leiden 😆
Der Rhein treibt mich so schnell die 2.9 km entlang, das ich wieder draußen bin bevor ich realisiert habe, drin gewesen zu sein.
Die Radstrecke ist MEINE Radstrecke. Himmel hilf ist die schön 🙂 . Ich kann gar nicht langsam. Das ist die wahre Freude. Da mögen die Beine brennen und die Lunge fast platzen, ich MERKE es einfach nicht. Bergauf habe ich mega Spaß, bergab noch mehr. Als ich viel früher als erwartet von der 46km kangen Radstrecke komme, ruft Bergziege Frank, der uns anfeuert, mir zu: „Training ist ja mal sowas von überbewertet“ 😆
Na gut, mir ist klar, das ich die Rechnung auf der Laufstrecke bezahlen werde. Allerdings ist auch die Laufstrecke ganz in meinem Sinne. 3 Runden und ein paar kurze knackige Steigungen sind auch drin. Und ich bin so im Rennmodus, das ich mich einfach weigere langsam zu machen. Nie nie niemals könnte ich im Training mit so einem Puls und so einem Gehächel durch die Gegend rennen. Und Spaß dabei haben.
Nach den 10.5 km komme ich mit einer schnelleren Zeit als vor 2 Jahren ins Ziel. 😯 Ich habe keine Ahnung wie ich das gemacht habe. Aber es war einfach toll 😆
Als Mannschaft haben wir den 2. Platz verteidigt und sind jetzt Vizemeister. Wie es auch heute in der Zeitung steht. 🙂
Und auch wenn es auf dem Bild so aussieht, es waren nicht nur 2 Mannschaften am Start, sondern 8 😆

von links: Die Gewinner Mannschaft, dann ich, die schnelle Sara, Karina (die weltbeste Physiotherapeutin Gabi war schon weg, da haben wir Karina mit zur Siegerehrung genommen) und die chaotische Katharina

Mein fehlendes Training merke ich jetzt aber doch in den Tagen danach. Montag schmerzt jede einzelne Muskelfaser. Ganzkörperschmerzen. Aber egal, g..l wars trotzdem 😆
Und Karina hat sich schon gerächt, indem sie mich zur nächsten Schandtat überredet hat. Ich freue mich schon jetzt auf das Leiden beim nächsten Cross 🙂

„Die junge Athletin in orange …

… macht unerbittlich Tempo. “
So oder so ähnlich kommentierte Andi immer unsere Ausflüge in den Schweizer Bergen. Manchmal war es auch der dicke orangefarbene Pinguin der seinen Begleiter durch die Berge scheuchte. Manchmal war es auch die Sportsgranate, mit der er verheiratet war und die hier locker und leicht die Berge hoch raste. In jedem Falle war ICH damit gemeint 😆
Wir hatten Urlaub! Also ich hatte Urlaub und Andi wollte den Inferno HM laufen. Mit 2100 HM eine echte Herausforderung. 1 Woche vorher reisten wir in die Schweiz. Dorthin, wo mein Herz zu Hause ist. Da wo Eiger. Mönch und Jungfrau stehen und der Inferno Triathlon oben auf dem Schilthorn endet. Und da Andi auf einen Marathon trainiert und ich es liebe die Berge hoch zu laufen und zu fahren (mit dem Rad) und der Inferno HM eh „nur“ ein Trainingslauf für Andi sein sollte, musste der arme Mann die ganze Woche Sport mit mir machen. Rennradtour, Grat-Wanderung und MTB Tour.
Und so hörte ich also die ganze Woche von hinten immer diese Stimme: „oh man, dieser orangefarbene Pinguin macht micht platt!“, Jammern auf ganz hohem Niveau, aber ansonsten hat er ganz tapfer mitgehalten 😆

Für die MTB Tour suchten wir uns die Inferno Radstrecke mit ihrem 11 km langen Anstieg zur kleinen Scheidegg raus, und die Räder haben wir uns von einem ortsansäßigem Radgeschäft geliehen. Andi bekam das Pussi Rad. Ja, der Herr bekam das Rad mit genügend Gängen, um den Mont Everest hinaufzufahren. Und ich? Tja, ich hatte an dem Fully gerade mal eine Übersetzung, um eine Asphaltblase unbeschadet hochzukommen 🙄
So kam es, das Andi sich gemütlich den Berg hochkurbeln konnte, während ich fast permanent im Stehen und Max-Puls km um km hinter mich brachte. Und das Rad war so schwer, das Schieben einfach noch anstrengender war 😀
Aber nachdem der Sauerstoff wieder mein Hirn erreichte (nach etwas Pause auf dem Gipfel), konnte ich mit allen Sinnen die 14 Km lange Abfahrt genießen. Einfach grandios.

Wir hatten  10 wundervolle Tage in den Bergen, traumhafte Touren durch die Berge, Momente und Ausblicke, die selbst mich sprachlos gemacht haben. Der Andi ist dann auch trotz (oder wegen 😕 ) der ganzen Vorbelastung einen tollen Wettkampf gelaufen und ich habe ihn wo immer es ging angefeuert. Und im Ziel auf dem Schilthorn war ich natürlich auch 🙂

Einen Tag später bin ich dann die gleiche Strecke gelaufen (Andi hat sogar Verpflegungsstellen unterwegs eingerichtet 😆 ) und ich habe wieder gemerkt wie sehr ich es liebe. Der Blick nach oben wenn die Beine und die Lunge schon brennen und der Gedanke, das es doch schier unmöglich ist, diese Steigung da hoch zu kommen. Und dann, wenn man oben ist, der Blick zurück und das Wundern, das man es doch geschafft hat. Ich liebe es!
Dann haben wir uns auch noch eine Fahrt zum Jungfraujoch gegönnt. Das ganze Touri Zeugs dort kann man sich echt sparen, es sei denn man steht darauf mit 1000 anderen zusammen auf einer Aussichtsplattform zu stehen oder in einem Lindt-Schokoladen Store, der nur ca. ein Fünftel so groß ist, wie der in Trier, Schokolade zu kaufen, die man auch in jedem anderen Laden bekommt.
Aber die Wanderung durch Eis und Schnee zu der auf 3650m hoch gelegenen Mönchsjochhütte war einfach traumhaft. Und weil keine Bahn dort hinfährt, gibt es dort eben auch diese 1000 Touristen nicht. Eine wunderbare Welt dort oben.

Und jetzt noch ein paar Bilder, mehr braucht es eigentlich nicht 🙂

Schwupps

ist man wieder im Modus. Drei Wochen Urlaub gehen irgendwie von Jahr zu Jahr schneller vorbei. Liegt es am Alter? Bestimmt ;-). Wobei diesmal haben wir es uns gegönnt, erst am dritten Urlaubstag loszureisen und diesmal auch schon 3 Tage vor Urlaubsende zurück zu sein. Wir hatten auch schon Jahre, da habe wir Sonntag Abend 23.50 Uhr zu Hause eingeparkt, um dann morgens um 8 Uhr bei der Arbeit parat zu stehen. 2 Wochen haben wir am „Fuße“ der Alpen verbracht, sind gewandert, geschwommen und Mountainbike gefahren. Ein Highlight war natürlich der Abstecher zu Doris und der Start beim Seecrossing des Trumer Triathlons. Helge hatte nach ihrem Besuch bei Doris so von den Seen geschwärmt. Ich glaube, Torsten war ganz froh, dass ich das Rennrad nicht dabei hatte. So war die Gefahr gebannt, auch noch beim Triathlon zu starten ;-). Genau in der „Helfer-Mittagspause“ von Doris trafen wir bei ihr ein. Kurz darauf „musste“ sie schon wieder los, denn die Startunterlagen wollten an Frau, Mann und Kind gebracht werden. Wir ruhten uns noch etwas aus bevor es zum Start ging. Natürlich stellte ich mich in die Reihe von Doris Startunterlagenausgabe :-). Yeah und ich bekam endlich mal eine pinkfarbene Badekappe…. :-). Zum Glück für Doris waren ja bei ihrem Wettbewerb die pinken Kappen ausgegangen, so dass sie „leider“ ein rote Kappe bekam 🙂 🙂 :-). Den Neo hatte ich vorsorglich im Auto gelassen, denn es war brütend heiss. Wir schauten uns noch den Schwimmausstieg an und dann machte ich mich schon auf den Weg zum Shuttlebus, der uns zum Startpunkt bringen sollte und ich verabschiedete mich vom besten GöGa. Da das Wasser 25 Grad hatte, gab es Neoverbot, was mich natürlich sehr freute, denn im Neo habe ich immer das Gefühl, dass er mich sogar bremst. Einigen Gesichtern war abzulesen, dass sie glaube ich am liebsten wieder zurück gefahren werden. Aber hey, es ist so ein schöner See, mit so schönem klaren Wasser, super Aussicht in die Umgebung. Was will man mehr. Na gut, vielleicht 2-3 Grad kälteres Wasser ;-). Das Starterfeld war sehr übersichtlich. Wir „lagen“ quasi alle in Reihe Eins, hihi. Also sehr entspannt und ohne Rangelei. Dann ging es auch schon los. 3km einfach „nur“ geradeaus schwimmen. Schnell hatte ich meinen Rhythmus gefunden. Es gab keine der sonst üblichen „Prügeleien“ im Wasser. Da dachte ich mir. so jetzt versuchst du mal ein paar schnelle Füße zu finden und dich ranzuhängen und nicht wie beim Inferno die wunderschöne Gegend rundherum zu betrachten ;-). Wasserschattenschwimmen hatten wir im Training ausreichend geübt, im Gegensatz zum Synchronschwimmen. Ich muss sagen, es hat super geklappt. Nach der Hälfte etwa erwischte ich sogar die Beine eines Schwimmers vom ausrichtenden Verein. Super. Der muss ja wissen, wo er hinschwimmt und der Ausstieg ist, also häng dich da mal ran. So konnte ich die Orientierung auf ein Minimum beschränken, hihi. Ganz darauf sollte man sich natürlich nicht  verlassen. Aber mein Nacken und mein Kopf sagen Danke junger Mann fürs Richtungsweisen. Das Wasser war so klar, dass ich zwischendurch mit Absicht ein paar Schluck zu mir nahm, da mein Mund sich total ausgetrocknet angefühlt hatte. Dank der super leuchtenden pinken 😉 Badekappe konnte man die anderen Frauen gut erkennen und so sah ich 200m vor dem Ausstieg eine Frau ganz knapp hinter mir. Nee, dachte ich, so nicht. Jetzt nochmal Vollgas. Arme und Beine bildeten eine rotierende Scheibe. Zum Ziel hin musste man noch aus dem Wasser raus eine kleine Rampe hoch zur Zeitmessmatte. Im normalen Triathlon gehe ich dann immer, aber hier habe ich das erste Mal versucht, ins Ziel zu sprinten. Die Frau konnt ich hinter mir lassen, was  perfekt war, denn sie war meine AK wie ich später feststellte :-). Belohnt wurde ich mit super Krämpfen in beiden Beinen. Aber tutti kompletti. Ich bin dann erstmal mit quasi komplett steifen Beinen herumgestakst zur Zielverpflegung. Ich hoffe nur in dem ganzen Getümmel hat das keiner gesehen 😉 oder gefilmt. Mit der Zeit von 53:46min bin ich super happy und bei Platz 4 von 16 in der AK kann man auch nicht meckern. Ich hatte mir ja vorgenommen, mal wirklich Gas zu geben und das Schwimmen NICHT zu geniessen, haha. Hat geklappt. Ich habe von der Gegend nichts wahrgenommen ;-). Nach dem Plündern der Zielverpflegung ging es zu Duschen und danach mit Doris noch lecker Essen beim Italiener. Natürlich blieben wir noch eine Nacht, um Doris am nächsten Tag bei ihrem Start noch anzufeuern :-). Doris musste schon früh morgens wieder zur Startnummernausgabe und wir machten uns nach dem Frühstück auf, um Salzburg einen Kurzbesuch abzustatten. Auf der Hinfahrt hatten wir ja schon jede Menge Zeit in Salzburg verbracht, leider nur im Auto im Stau. Wir werden auf jeden Fall nochmal hinfahren, denn es ist eine wunderschöne Stadt. Dann mieten wir uns aber Doris als Stadtführerin ;-). Am Nachmittag kamen wir rechtzeitig zurück, bevor es für Doris ernst wurde. Dank ihrer ROTEN Badekappe zwischen all den pinken und schwarzen Kappen konnten wir sie gut erkennen ;-). Bevor sie ins Wasser ging, verabschiedeten wir uns und gingen zum Schwimmausstieg. Wie es ihr erging, könnt ihr hier nochmal nachlesen :-). Als sie dann auf dem Rad war, machten wir uns auf den Rückweg, diesmal fuhren wir schön um das schöne Salzburg herum und waren auch gar nicht soooo spät wieder in unserem Feriendomizil. Die kommenden Tage wurden viel mit Wandern, unter anderem mit Alpakas und Lamas, Mountainbike fahren, Großschanzen“besteigung“, Besuch der Zugspitze – mit der Bahn 😉 –  und Shopping verbracht. Was ich sehr interessant fand: Wir hatten uns im Vorfeld Wanderführer zugelegt. Allerdings wurden alle Touren folgendermaßen besprieben: „Man fährt mit der Seilbahn nach oben…….. der Abstieg beginnt….. Hä? Macht es nicht mehr Sinn nach oben zu wandern und dann eventuell nach unten zu fahren? Naja, da wir ja definitiv anders als die anderen sind, wanderten wir also entgegen der Empfehlungen :-). Über die Unmengen an Touristen in Flip-Flops, Schlappen und E-Bike-Fahrer (auch MTB) ohne Helm werde ich mich nicht weiter auslassen, sonst findet das hier kein Ende. Nur soviel, es beschäftigt mich immer noch. Aber jetzt erstmal ein paar Bildchen.