Es gibt Tage, da verliert man …

und Tage, da gewinnen die Anderen 😆
Und dann gibt es noch die Tage, die könnte man getrost aus dem Kalender streichen und man würde sie nicht vermissen. 🙄
Ich wollte unbedingt Marathon laufen! Also „nur“ Marathon. Ohne stundenlange Aufwärmphase beim Schwimmen und Radeln. 2013 stand ich schon mal am Start eines Marathons. Zusammen mit 40000 anderen Bekloppten und Karina in Berlin. Allerdings wusste ich da schon, das ich KEINEN Marathon laufen würde, hatte ich mir doch 3 Wochen vorher beim Ironman 70.3 in Remich einen Muskelfaserriss in der Wade zugezogen.
Also lief ich damals in Berlin ein paar KM ganz locker und das nur, weil das Startgeld ja eh bezahlt war und weil jeder erzählte, Berlin Marathon wäre so toll. Ich fand es schrecklich, ich war heilfroh, das ich mit Ansage nach 9 km von diesen unglaublichen Menschenmassen fliehen konnte.
Na gut, aber dieses Jahr wollte ich dann endlich mal einen laufen. Die ganzen 42 km. Das stand aber auch von Anfang an unter keinem guten Stern. Die ersten beiden geplanten Starts in der ersten Hälfte des Jahres fielen aus wegen … tja, Bodennebel, Is nich, Unlust, keine Ahnung. Und dann gab ich es auf. 🙄
Bis ich dann irgendwann von einem Helge-Marathon erfuhr. Den eigentlich perfekten Marathon für Helge. Der Schwarzwaldmarathon! Schon der Name beinhaltet mein Lieblingslaufgebiet. Wald. Und das Streckenprofil ließ zwar keinen Berglauf, aber dann doch etwas anderes als einen öden Stadtlauf vermuten. Also meldete ich  mich an. Und weil Karina eine liebe Freundin ist, tat sie es mir gleich. Zusammen macht Beklopptsein halt doppelt soviel Spaß 😆 Ich hatte mir allerdings noch etwas länger Zeit gelassen  mit der Anmeldung. Da der Marathon aber genau in meinen Urlaub fiel, dachte ich mir, warum eigentlich nicht mal wieder Marathon laufen. Supertolle Idee. 🙄 Und Helge hatte mich diesmal nicht überredet. Es war allein meine „Idee“.
Ob ich eine gute Vorbereitung hatte oder nicht, weiß ich nicht zu beurteilen. Ich hatte keinen Plan und kein Ziel außer eben einfach 42 km zu laufen. Karina hat mit mir zusammen lange Läufe gemacht und manchmal waren wir auch gemeinsam auf der Bahn zum Tempotraining. Ansonsten tigerte  ich halt etwas mehr als sonst laufend hier durch den Wald 🙂 Und ich irgendwie weniger als mehr.
Vor zwei Wochen, nach dem letzten langen Lauf, meldete Karina sich auf den HM um. Warum, erzählt sie besser selbst … Wie das Leben hat manchmal so ist. Ich kam einfach nicht dazu, unter der Woche genügend Zeit zum Laufen zu finden. So meldete ich ich kurzerhand auf den Halbmarathon um. Lange Läufe hatte ich auf jeden Fall genügend. So konnte ich mit einem viel besseren Gefühl an den Start gehen und mir sicher sein, dass meine Knochen es mir nicht verübeln werden.
Wir fuhren also Samstag in den Schwarzwald.

Dort verbrachten wir den Tag mit Startunterlagen abholen, einem kleinen Läufchen zum Beine ausschütteln (Torsten und Andi waren derweil Eis essen 😦 ) und der Nahrungsaufnahme. Und die Nacht bescherte mir einen guten Schlaf. Am Morgen machte mir meine Verdauung Sorgen. Ich beschloss Andi zu glauben, dass das normal sei vor einem Marathon. Hier wäre die erste Gelegenheit gewesen zu reagieren. Aber kann man nur, weil man mal Beschwerden hat, die man sonst nicht hat, wirklich wissen, dass man krank wird?
Egal, Andi und ich fuhren, ganz wie es sich für Triathleten gehört, mit dem Rad zum Start.Bei Kaiserwetter. Allerdings nur 5 und nicht 180 km 😆 Mein Start war 30 Minuten eher als Karina’s, so machte ich mich also alleine auf die Strecke. Ich wusste, es geht erst mal 21 km leicht  bergauf (am Ende waren es gute 500HM) und dann wieder 21 km leicht bergab. erst etwas über die Felder, dann einfach meistens auf Forstwegen mitten durch den Wald. Einem wunderschönen Wald. Meine Uhr hatte nur noch einen Anzeige, das war der Puls. Ich hatte alle anderen Angaben rausgeschmissen. Weil ich wollte nicht nach der Zeit laufen, ich wollte einfach nur nach Puls laufen. Zum Teil war das sicherlich nicht wirklich schnell, weil auch leicht bergauf ist eben bergauf und wenn man das Km um Km läuft, ist man gut beraten, sich etwas zurückzuhalten 🙂
Ich fand auch Leute zum Quatschen, zumindest am Anfang. Z.B eine 60jährige, die vor einiger Zeit noch einen 160er gemacht hatte. Und Altersklassesiegerin geworden ist aus Mangel an Konkurrenz. Ich versicherte ihr, das 160 km am Stück in ihrem Alter und überhaupt in jedem Alter in jedem Falle Sieg bedeutet, sei es nun mit oder ohne Konkurrenz 😀
Bei Km 6, wir waren gerade in den endlosen Wald eingetaucht, musste ich das erste Mal die Laufstrecke verlassen und dem Unterholz einen Besuch abstatten.
Ich bin zwar nicht dumm, aber ein Blitzmerker wohl auch nicht, aber hier wäre die zweite Gelegenheit gewesen, zu kapieren, das was nicht stimmt. Aber krank fühlte ich mich nicht. Gut aber auch nicht. Ist es einfach nur ein schlechter Tag oder doch was ernsteres? 😕 Bei Km 14 stand Andi. Er machte quasi MTB Support. Ich erzählte ihm, das es mir ganz schön schwer fällt heute. Ich hatte keine Ahnung wieviel Zeit vergangen war, ich wusste nicht, was ich lief, nur wusste ich das es sich trotz total ruhigem Puls absolut schwer anfühlte.
Egal, weiter. Bei Km 22 war dann Schluss. Ich war nun den ganzen Berg hochgelaufen, aber inzwischen musste ich im 5 Minuten Takt den Wald besuchen. Mir war soooo schlecht und mein Bauch krampfte endlos. Und ich fühlte mich von Minute zu Minute schlechter. Ok, selbst einem Volltrottel wie mir fiel nun auf, das es ein schlechter Tag zum Marathon laufen war. Ausgerechnet an dem Punkt, der am weitesten vom Ziel entfernt ist, beschloss ich, es zu lassen. 🙄
Na Glückwunsch Helge! Andi wollte wieder bei Km 32 stehen. 10 km gehen kann ich. Dachte ich unverbesserlicher Optimist. Ich könnte auch Andi anrufen, z.B. von der Verpflegungsstelle aus bei Km 24. Tja, könnte ich, wenn ich seine Nummer wissen würde. Ich hätte auch die Ausschreibung richtig lesen können und da hätte ich gewusst, das Läufer sich von jedem Verpflegungspunkt aus zurück bringen lassen können. Aber nein, ich mach einen auf tapfer und stapfe weiter durch den Wald. 🙄
Die ständigen Besuche des Unterholzes, um dem Würge- oder einem anderen Reiz nachzugeben, machten den Spaziergang durch den Wald dann irgendwann zu einer Mammut-Aufgabet, die mich zwischendurch sogar in leichte Panik versetzte. Was, wenn du jetzt hier aus den Latschen kippst?
Und dann kam Andi angefahren. Ihm war irgendwann klar, das was nicht stimmen konnte. Also fuhr er den Läufern mit dem MTB entgegen. Der Ritter auf dem weißen Pferd (ich hatte wohl Fieber) aber ohne Handynetz. 😆 aber mit einem liebevollen Kompliment über mein Aussehen (ich glaube, er sagte sowas wie: Schatz, du siehst aus, wie ausgekotzt). Jedenfalls waren Beschreibung meines Aussehens und mein Gefühl absolut identisch.
Dann gesellte sich auch noch der Radfahrende Notarzt zu uns, bestätigte, das ich Puls hatte, wenn auch schwach (keine Ahnung was das bedeuten sollte) und dann setzte Andi mich aufs Rad und schob mich durch den Wald (ich konnte echt nicht mehr selbst fahren 😯 ). Und der Notarzt fuhr nebenher. Zwischendurch musste ich hin und wieder den Wald besuchen, aber alleine das Sitzen auf dem Rad tat gut. Meine Beine waren Pudding. Und endlich kamen wir bei Km 35 an eine Straße und Andi hatte Empfang und nachdem der Arzt dann auch festgestellt hatte, das ich immer noch lebe und mein Puls schon viel kräftiger war 😕 kamen Torsten und Karina mit dem Auto und brachten mich zu den Duschen (die ich dank Karina auch noch überlebte) und dann ab ins Auto und Augen zu und endlich fallen lassen. Man man man. Oder besser: Frau frau frau! 😐
Andi erkannte noch zielsicher wie positiv die ganze Sache doch zu bewerten ist: „Schatz, sei bloß froh, das du den Marathon im Wald laufen wolltest. Stell dir mal vor, du wärst heute in einer Stadt unterwegs gewesen“ 😆
Wo er Recht hat, hat er Recht.
Noch was positives gibt es zu berichten: Laut meiner Uhr habe ich einen 22 KM GA1 Lauf gemacht mit hohem Trainingseffekt. Glückwunsch!  Angefühlt hat es sich allerdings wie ein Ultra mit Betonfüßen und Magen-Darm-Infekt. 😦
Und der dritte positive Punkt: Karina ist einen tollen HM gelaufen. Es spricht absolut für sie, das sie noch nicht mal weiß, ob ihre Zeit neue Bestzeit ist 😆  Ich kann es tatsächlich nicht sagen. Dazu müsste ich erstmal das Internet nach diversen Ergebnislisten durchforsten. Dazu habe ich aber keine Lust. Ich lief einfach nach Gefühl. Die ersten 11 bis 12km ging es stetig leicht bergan.  Ich konnte aber alles gut  und gleichmäßig laufen und die letzten Kilometer konnte ich es dann richtig schön bergab rollen lassen. Allerdings konnte ich mir auch gut vorstellen, dass dieser Abschnitt zum Ende eines Marathons auch richtig weh tun kann. Es ging jetzt nicht steil bergab, aber man merkte es schon.

Torsten fuhr uns den ganzen langen Weg wieder heim. Ich verschlief einen ganzen Teil davon.
Den Tag nach dem Marathon habe ich fast komplett noch im Bett verbracht. Aber 2 Tage und einige Schüsseln Hühnerbrühe später, geht es mir langsam wieder besser. Was es war und wo es her kam, keine Ahnung. Ich bin mir aber ziemlich sicher, das es nichts mit dem Marathon zu tun hatte. Aber er hat es sicherlich nicht besser gemacht. Ich erkenne auch mal wieder, wie schwierig es ist, zwischen „jedem Zipperlein und Jammern auf hohem Niveau nachzugeben“ und „auf ernstzunehmenden Warmsignalen des Körpers zu reagieren“ zu unterscheiden.
Tja, das mit dem Marathon so ohne Schwimmen und Radfahren soll wohl nicht sein. Jedenfalls dieses Jahr nicht. Aber ich bin ja Optimist, und ich möchte mir auch den Rest der Strecke noch anschauen, also habe ich mich direkt mal für nächstes Jahr zum Early-Bird-Tarif beim Schwarzwald Marathon angemeldet 😆
Ich brauche meine derzeitige Laufform ja nur bis nächstes Jahr halten und ohne Infekt an den Start gehen, dann müsste es doch klappen, oder? 😉

 

Vom Feiertag und Marathon-Tag

Die letzte Woche hatte ich viel zu lachen.
Gut, ich lache generell viel, aber wenn man an einem Feiertag mit wunderbarem Herbstwetter eine MTB Tour mit 3 Granaten macht, dann wird es richtig lustig. Zumindest für mich 😆
Vereinschef Helmut, Terminator Bernd, Spaßvogel Volker und meine Wenigkeit wollten den 3. Oktober auf dem MTB zelebrieren. Trotz Feiertag musste ich morgens noch arbeiten, aber die Sonne kam eh erst am Nachmittag raus.
Ein Foto vor dem Start, das sollte uns nach der Tour das Zählen der Überlebenden erleichtern 😆
Vor der Tour konnten wir noch witzeln …

Da lachen sie noch …

Eine lockere chillige Tour sollte es werden. Allerdings stand das von Anfang an im Widerspruch zum Fahren mit Bernd und Helmut 🙄
Beide trainieren selten bis nie!!!!, sind aber permanent fit. Wie machen die das nur?
Naja, ich kenne das ja inzwischen, nur Volker ging noch etwas blauäugig an die Sache ran.
Helmut und Bernd gaben beide das Tempo vor. Das Tempo welches nicht wirklich chillig war. Und keiner wollte abreißen lassen 😆
Aber ich konnte mich nicht beschweren, ich kam einfach vor lauter Lachen nicht dazu mich über das Tempo aufzuregen. Volker tat auf seine unterhaltsame Art alles Nötige, um seinen Unmut über die Geschwindigkeit und Streckenlänge kund zu tun 😆
Was ihm allerdings von den Führenden nicht geglaubt wurde, schließlich „quatsche er ja permanent mit mir“. Ja klar! Was sollen wir denn sonst tun? Vor lauter Verzweiflung tot stellen? Warum meinen die Leute immer, wenn man während Anstrengung redet, hätte man noch mehr drauf? Dabei redet man doch nur, damit die anderen nicht die schlimmen Atemgeräuche hören 😉

Männer bei der Wegfindung.

Herrlich. Und wir lernten mal wieder, das der direkte Weg zurück zum Ausgangspunkt im Hunsrück manchmal über mindestens 7 Berge führt 😀
Die Tour war richtig toll. Bernd hat uns über eine wirklich schöne Strecke geführt. Die Höhenmeter waren nicht zu verachten und der Spaß kam definitiv nicht zu kurz. Im Anschluss hat Bernd’s Frau Miriam uns noch lecker verköstigt.
Und wie man sieht: wir haben vollzählig überlebt.

Wir sind noch nicht mal schmutzig geworden …

Andi war leider nicht dabei, weil Andi noch eine Laufeinheit auf dem Plan stehen hatte. Er hatte sich ja wieder den Marathon in Köln ausgesucht. Letztes Jahr hatte er es fast ohne Training versucht. Und war gescheitert. Er lief 21 km auf Kurs 4 Stunden, danach schleppte er sich nur noch ins Ziel. Das war dann wohl verdient. 🙂
Dieses Jahr wollte er es mal wieder mit Training versuchen. Zwar ging nicht alles glatt in der Vorbereitung, aber Andi hat zumindest trainiert.
Elke leistete mir Gesellschaft an der Strecke. Das machte es zum Einen sehr kurzweilig und zum Anderen kennt sich Elke sehr gut aus in Köln (im Gegensatz zu mir) und ersparte mir viel sinnloses Rumgelaufe 😆

Dieses Foto gab Andi den Anlaß mich ständig an den Friseur zu erinnern

Zum Glück für alle Läufer war es am Sonntag echt kalt im Vergleich zu allen Tagen davor und danach. Für Supporter war es eher zu kalt.
Nachdem Andi bei Km 24 immer noch locker aussah, wärmten Elke und ich uns in einem Kaffee auf. Zu erzählen gab es ja vieles. 🙂
Andi kam nach 3:55 irgendwas ins Ziel, was eine neue Bestzeit bedeutet, und war froh und zufrieden und irgendwie gar nicht wirklich kaputt 🙄

Hatte ich ihn letztes Jahr noch Trepp abwärts stützen müssen, lief er dieses Jahr wie eine junge Gazelle die Treppen rauf und runter. Training zahlt sich wohl doch aus. 😆
Nur eine Sache regte ihn auf: die Schwere der Medaille. Die war nämlich viiiiieeeeel zu leicht. Wir haben ja unseren Familieninternen Wettkampf laufen, wessen Medaillenlampe zuerst aus der Wand bricht. Und bisher konnte sich Andi immer mit relativ schweren Finishermedaillen von Stadtmarathons gegen meine doch recht zahlreichen Medaillen retten. Aber wenn die jetzt auch noch so leicht sind … 🙄
Da muss er wohl mehr Wettkämpfe machen 😆
Elke zeigte uns noch den kürzesten Weg zurück zum Hotel und verabschiedete sich dann. War ein sehr schöner Marathontag als Supporter an der Strecke.


Wir blieben noch einen Tag länger in Köln, ich konnte Montag früh dann bei wunderbarem Wetter eine schöne Runde am Rhein entlang laufen. War auch echt nötig. Das Frühstück im Hotel war einfach der Hammer 😀

Überholverbot

Diesmal trifft Helge keine Schuld. Hm, obwohl. Wenn sie mir nicht von dem Cross-Duathlon in Ahrweiler und seiner Fun-Version erzählt hätte… (Ich finde den ersten Satz kann man so ohne Obwohl, Wenn und Aber stehen lassen 😆 ) Na, jedenfalls hatte ich schon länger vor dort einmal zu starten. Ich schaute mir auch vorher gaaaaannnz genau das „Höhenprofil“ der Radstrecke an, welches für die „Babyversion“ eigentlich kein Höhenprofil ist. Der Duathlon beginnt mit einem 3km Lauf auf der Waldautobahn, dann folgt die gleiche Runde 5 mal mit dem Rad und zum Schluss noch eine 1,8km lange Laufrunde. Das gefiel mir. Damit ich nicht alleine dort starten muss, hatten sich Helge und Frank für die „richtige“ Version des Duathlons angemeldet. Die behinhaltet neben mehr Kilometern auch wirkliche Höhenmeter. Aber die Beiden sind ja unsere Bergziegen. Dachte ich zumindest ;-). Jedenfalls rief mich am Abend davor Helge an. Was schon sehr ungewöhnlich ist, in Zeiten von WhattsApp und Co. Sie hatte nochmal ausführlich mit Frank telefoniert und beide haben sich gegenseitig wohl ihr Leid geklagt, wie unfit sie doch gerade sind. (Ja, da haben wir beide ganz schön auf hohem Niveau gejammert. Wir sind fett, unfit, faul und untrainiert. Und überhaupt! Wir konnten uns das auch gegenseitig bestätigen 😉 ) Das Ergebnis war, dass Beide sich am nächsten Tag auf die „Fun“Strecke ummelden wollen und das auch taten. Ich stimmte zu (Ja, ich habe Karina um Erlaubnis gefragt aus Angst, sie würde mir die gerade wieder aufblühende Freundschaft erneut kündigen 🙄 ), allerdings unter der Bedingung, dass Helge mit mir läuft und fährt und auf jeden Fall hinter mir bleibt 😉 😉 ;-). Überholverbot 🙂 . Was soll ich sagen. Das war eine super Idee von mir. Warum? Mit uns starteten nur eine Hand voll Männer, 2 weitere Frauen und die Jugend A. Der Startschuss fiel und zack waren alle davon geeilt. Schon nach 100m hatte ich 100m Rückstand….. Was hatten die vor? Zeitig Essen oder was? Hey, das war die FunVersion, die Babyversion… Ohne Helge wäre es definitiv ein sehr einsames Rennen geworden (ich war wirklich schockiert was bei dieser Fun-Duathlon Variante abging. Da waren alles Granaten am Start 😯 ). Helge fuhr maximal neben mir, aber nie vor mir, hihi. Ich würde mal behaupten, dass wir beide den meisten Fun hatten auf der Fun-Distanz. Das würden sicher auch die Streckenposten bestätigen, die ebenfalls gut gelaunt ausharrten, bis wir durch waren 🙂 (Also Fun war das für uns definitv. Eigentlich hätten wir eine Sonderwertung gewinnen müssen: „Schönstes Team“, „Bestes Synchron-Duathlon Team“ oder sowas in der Art. Die anderen hätten da sowas von verloren 😆 ).Und dann kam das Ziel und mit ihm die Auswertung. Die lies auf sich warten,da es da irgendwie Probleme mit der Zeiterfassung gab. Wir freuten uns über Platz 3 und 4 🙂 – mehr waren ja nicht am Start. Auch in der AK belegten wir Platz 3 und 4, den kurioserweise waren wir vier einzigen gestarteten Frauen alle in der gleichen AK :-). So gab es im Gegensatz zu vielen anderen Ehrungen ein volles Podium 🙂 🙂 :-).

Fotos:  Eventfotografie 24