Das alte und das Neue. Und das Schlamm-Monster

Das neue Jahr ist schon wieder ganz schön alt. Bald ist Weihnachten. Noch lacht man, aber bald werden wieder Plätzchen gebacken 😀
Das Wetter in 2018 ist ziemlich … na sagen wir mal bescheiden. Sonne gab es die letzten 2 Wochen so gut wie keine, außer gestern ganz plötzlich. Und heute ist es zumindest mal nicht ganz so dunkel. Und dann ist da ja noch die Sonne, die mir jedes Mal ins Gesicht strahlt, wenn ich in den Spiegel schaue. Zumindest begrüßt meine Teetasse mich morgens immer so 😆

Aber Wasser! Wasser gab es von oben in Hülle und Fülle in letzter Zeit. Und das merkt man wenn man draußen ist. Wenn ich momentan mit dem MTB in den Wald fahre, habe ich 3 Buchungsoptionen:

  • auf befestigten Waldwegen versuchen sich nicht von reißenden Strömen wegspülen zu lassen. Was in den letzten 2 Wochen da zum Teil abwärts geflossen ist, war schon echt beachtlich.
  • auf unbefestigten Waldwegen den Rollanteil der Räder auf über 20 % zu bringen und den Rutschanteil dabei auf unter 80% zu reduzieren. Das ist schwer, denn es gibt keine Stelle mehr, wo kein Matsch ist.
  • quer Feldein versuchen, dem Rad das Tauchen beizubringen (ohne dabei zu ertrinken). Die Gefahr, dass man vom Modder einfach verschlungen wird, ist gar nicht so abwegig 😯

Aber egal welche Option ich buche: ich verlasse als Helge das Haus und kehre als Schlammmonster zurück 😈
So, genauso hatte ich es mir bestellt 😆

Ich habe ja Ziele für dieses Jahr. Keine großartigen, aber eben Ziele.
So möchte ich doch tatsächlich endlich mal einen Marathon laufen. Der aufmerksamen Leser mag jetzt denken, na das hat sie doch schon. Ja, genau, zweimal habe ich schon die 42 Km unter die Laufschuhe genommen, aber das zählt nicht. Da hatte ich eine extrem lange Aufwärmphase vorher. In Form von 3,8 km Schwimmen und 180 km Radfahren. Und wenn man dann in die Laufschuhe schlüpft, dann liegen NUR NOCH 42 km vor einem.
Ich habe mir sagen lassen, wenn man das Schwimmen und das Radfahren weglässt, dann fühlt es sich ganz anders an. Dann sind es tatsächlich 42 km. Und nicht „nur noch“.
Damit ich mitreden kann, werde ich das mal ausprobieren. Ich bin schon gespannt wie ein Flitzebogen.
Einen weiteren Plan verdanke ich Karina. Als Rache für meine mathematische Schwäche beim Berge zählen und erkennen (beim gemeinsamen MTB Fahren) hat sie mich beim DSV angemeldet. DSV = Deutscher Schwimmverband. Weil Schwimmen macht ja Spaß. Ich merke es gerade wieder wie gerne ich schwimme. Einfach herrlich. Ich kann nicht unbedingt schnell schwimmen, je kürzer die Strecke, desto langsamer die Helge, aber darum geht es ja nicht. Hoffe ich zumindest. 🙄  Also gibt es dieses Jahr einen Schwimmwettkampf. Karina darf den aussuchen. Das wird lustig. Zumindest für die anderen 😀
Und damit ich nicht ganz so auffalle, habe ich mir nun endlich vorgenommen, die Rollwende zu lernen. Also die Wende unter Wasser wie die Profis (z.B. Karina ) das  machen. Und Karina bringt mir das bei. Und das macht echt Spaß. Ja, gleich in der ersten Woche des Jahres habe ich damit angefangen. Wenn man ein Ziel hat, dann darf man keine Zeit verschenken. Es ist auch gar nicht so schlimm wie ich dachte. Vielleicht kann ich dann beim Schwimmwettkampf ja wenigstens in der B Note glänzen.!? Gibt es da sowas? Karina? 😕

Und was gibt es über das letzte Jahr noch zu sagen:

Es war cool. 😎
Nicht alles war süß wie Honig, aber ohne Tal gibt es nun mal keine Berge und ohne Nacht keinen Tag. Wer immer nur im Frühling lebt, vergisst wie er sich nach einem langen Winter anfühlt 😊
Und dabei ist doch genau das eines der wundervollsten Gefühle.
Ich habe viel gelernt. Egal wie alt man wird, man lernt ja immer dazu. Und 2017 habe ich jede Menge Potential für Lehrstunden geboten 😆
Ich habe begriffen, dass die allerwichtigste Einheit die Regeneration ist. Da beißt die Maus keinen Faden ab, da führt kein Weg dran vorbei. Die Steigerung von gut trainiert ist kaputt. Und sowohl Karina als auch Andi haben die Erlaubnis mir ordentlich in den Hintern zu treten, sollte ich es jemals wieder vergessen.
Ebenfalls gelernt habe ich, das die Geschwindigkeit bei der Abfahrt auf dem MTB ausschlaggebend die Sicherheit beeinflusst. Der Zaubersatz: „Einfach laufen lassen“ bereitet mir immer noch große Freude 😊.

Und jetzt lassen wir uns mal von 2018 überraschen. Eine sehr schöne Sache haben Karina und ich schon bald vor. Eigentlich sind es sogar zwei schöne Sachen. Da wird aber noch drüber geschwiegen. Das hat auf jeden Fall alles sehr viel Potential für gaaanz viel Spaß.
Ach ich freu mich auf das was da kommt. Und hoffe darauf, dass bald mal wieder die Sonne vorbeikommt, aber der ganze Dreck noch eine Weile bleibt. Ich bin gerade dabei, mich im Matsch so richtig schön auszutoben. Ich liebe es ja so.

Und heute Abend geht es wieder ins Schwimmbad. Von Karina durchs Wasser hetzen lassen und natürlich Rollwende üben. Weil, Übung macht den Meister. Wobei ich in diesem Leben kein Schwimmmeister mehr werde, aber ich kann dann wenigstens sagen, ich habe es versucht 😆

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Da ist es schon wieder.

Das neue Jahr. Ganz plötzlich war es da. Und wie immer wird viel zu schnell wieder Weihnachten sein 🙂 🙂 :-). Dazwischen werden wir aber sich noch die ein oder andere Aktivität quetschen können. Über Weihnachten wurde fleissig weitergesportelt. Am ersten Weihnachtsfeiertag machten Helge und ich zusammen mit den besten Göga Torsten eine schöne matschige MTB-Tour, während Helges bester Göga Andi schon mal ein leckeres Essen vorbereitete. Oh je,schon wieder essen :-). Die Tour war sehr sehr lustig, weil Helge 5 Anstiege lang behauptete, es wäre ganz bestimmt der letzte Berg. Der ein oder andere Anstieg zählt bei Helge nicht als Berg, weil wir da auf Asphalt fuhren. Also schön merken: beim Mountainbiken auf Asphalt gibt es keine Berge, hihi. Oh und diesen  einen anderen kleinen Berg hatte sie jetzt wirklich nicht mehr im Kopf…..

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