4,8 Kilo, ein PC Bus und andere Kuriositäten

Freitags morgen um viertel vor 9 stehe ich mit Brötchen an Karina’s Tür. Aber bevor wir frühstücken, geht es erstmal Laufen. Brötchen muss man sich verdienen 😆 Muss ich nicht. Deshalb esse ich schon mal eins vor dem Lauf.
Nach Lauf, Dusche und Frühstück sitzen wir dann im Auto und fahren Richtung Köln. Es ist ja mal wieder Zeit für Abenteuer. Schließlich könnte es sonst langweilig werden 🙄 Man könnte sagen, unser alljährliches Frauenwochenende steht an. Wenn es nicht Freitag wäre und wir das erst zum zweiten Mal machen. Ähm, natürlich ein gemeinsames Wochenende ohne gemeinsamen Wettkampf gemeint.

4,8 Kilo
Station 1 ist ein Radladen. Dort wartet es nun schon eine kleine Ewigkeit. Mein neues Rennrad. Nicht, das ich es nicht haben wollte, ich hatte einfach bisher keine Zeit. Und trainieren sollte ich ja eh mit dem alten Rad. Warum? Na ganz einfach weil es viel anstrengender ist 12,2 Kg den Berg hochzustrampeln als 7,4 kg. Ja, ganze 4,8 kg ist das neue Rad leichter 😯
Leider gab es das Rad nur in Orange. Aber manchmal muss man halt Abstriche machen 😆 Bin gespannt, wieviele Kommentare es geben wird, weil auf dem Rahmen „Rose“ und nicht Orange steht….
Nach einer kurzen Probefahrt auf einem Radweg mitten in Köln (absolut nicht zu empfehlen, ich habe Todesängste ausgestanden, so ein Radweg in der Stadt ist nix für meine zarten Nerven) und meiner Versicherung dem Radhändler gegenüber, dass ich ausschließlich meinen Mann mit einem Drehmomentschlüssel an das Rad zum Umstellen lasse (wenn der wüsste 🙄 ), ging es mit dem Emergency Orange gefärbtem Gefährt im Kofferraum weiter ins Hotel.

Das fährt von selbst 🙂

PC Bus
Nachdem der Concierge instruiert wurde, das das Auto unbedingt sicher in der Tiergarage geparkt werden muss, weil ich es nie und nimmer ertragen könnte, das meinem neuen Rad irgendwas passiert, machen wir uns etwas frisch und schlendern in die Legends Bar unten im Hotel um dort einen wirklich guten Burger zu genießen.

Total lecker

Wir sitzen draußen und beobachten einen Bus, der direkt vor dem Hotel steht. Ich erzähle Karina davon, das der letzte Bus, den ich hier vor diesem Hotel gesehen habe, die Fußball Nationalmannschaft ausspuckte und beim Frühstücks-Buffet bin ich dann über Jogi Löw’s Füße gestolpert. Und Karina erzählt von ihren Beobachtungen (sie sieht eindeutig besser, weil ich mit dem Rücken zum Bus sitze) über Kameramänner, Männer mit Instrumentenkoffern und anderen interessanten Menschen. O-Ton: „Guck mal Helge, da läuft ZZ-Top zum Bus.“ Langer weisser Bart, lange weisse Haare – ZZ Top halt. Ob die inzwischen weisse Haare haben, weiss ich nicht, aber er würde gut dazu passen. Wir sinnieren darüber, dass der Bus, an dem vorne ein simples PC steht, vielleicht Computerspezialisten transportiert.
Das alles, was wir da über bestimmt 30 Minuten von uns geben, ergibt überhaupt keinen Sinn (auch für uns nicht) und bringt uns der Lösung, was es mit dem PC Bus auf sich hat natürlich keinen Schritt näher.
Aber wir sind nicht wegen dem Bus in Köln, sondern weil wir ins Stadion wollen. Also auf geht es mit der S-Bahn Richtung Rhein-Energie Stadion. Keine Ahnung, wie oft ich schon den S.Bahnhof in Köln-Deutz gesucht habe, aber irgendwie kann ich mir nicht merken, dass er hinter dem eigentlichen Bahnhof liegt. Ich raffe das nie.
Wir haben Sitzplätze im Innenraum in Reihe 10 – wenn denn schon Frauenwochenende , dann lassen wir es so richtig krachen. Und um Punkt 18:45 Uhr betritt Sheryl Crow + Band die Bühne und das ist schon mal ziemlich cool. 😎 Aber nach ca. 45 Minuten ist sie fertig und das ganze Stadion wartet auf den eigentlichen Grund, warum sie gekommen sind. Aber, noch bevor das Konzert richtig anfing,  betritt doch echt ZZ-Top die Bühne, ich glaube es nicht. Ach, lustig, da ist auch wieder der Kameramann. Jetzt fällt es mir wie Schuppen von den Augen: „Karina, ich glaube das PC am Bus steht für Phil Collins“ 😆 😀 . Wir sind richtige Schnellmerker ❗  Ganz großes Kino wir Zwei.  Und dann kommt er, ziemlich alt ist er geworden, geht am Stock und muss sich auf der Bühne setzen – Phil Collins.

Aber alle meine Bedenken, das Konzert könnte ein Schmuse- und Schnulzabend werden, werden in den darauffolgenden 2 1/2 Stunden zu Nichte gemacht. Wir erleben ein Konzert, wo ich von Anfang bis Ende jedes Wort mitsingen kann (ja, ich bin bekennender Phil Collins und Genesis Fan) und wo der alte Sack eindrucksvoll beweist, das er einfach ein Musiker ist. Und zwar ein grandioser. Ich bin schwer begeistert, so wie der Rest des ganzen Stadions. Nur 2 Balladen trällert der Künstler (eine davon „You know what I mean“ nur er mit seinem 18 jährigen Sohn am Klavier ist einfach unglaublich schön) und ansonsten rocken die doch fast alle sehr betagten Bandmitglieder zusammen mit dem einzig wahren Phil Collins die Bühne, so das man nicht wirklich lange sitzen bleibt. Die Sitzplätze hätte man sich echt sparen können 😆 Nein, hätte man nicht, denn so haben wir Platz und kein Gruppenkuscheln.
Ich habe schon einige Genesis und Phil Collins Konzerte gesehen, ich muss sagen, ich bin absolut begeistert. Und bei der Zugabe „take me home“  feiert das ganze Stadion und von mir aus könnten die immer weiter spielen. An Musikstücken würde es ja die nächsten Stunden sicher nicht mangeln 😆

Aber Alles hat ein Ende und so fahren wir mit lauter chillig fröhlichen Menschen zurück in die Stadt, nur um dann in der Bar im Hotel wieder auf die eben noch gefeierte Band zu treffen. Außer der Meister selbst sind sie quasi alle da. Und zum Frühstück lasse ich mir dann mein Omlette genau wie Gitarrist Daryl Stuermer zubereiten (nur ohne Käse, den er sich Zentimeterdick auf sein Omlette legen lässt) und gratuliere ihm zur wunderbaren Show am Abend zuvor.
Das Frühstücksbuffet im Hotel ist wirklich legendär (das ist der Grund warum ich in Köln immer in diesem Hotel bin 🙄 ), aber irgendwann können wir einfach nicht mehr und müssen zurück.
Aber schee wars … ein echtes Highlight 🙂
Karina, welches Konzert ist das nächste?

Andere Kuriositäten
Ich fahre natürlich an dem Samstag mein Rad noch Probe, obwohl ich überhaupt keine Zeit habe, aber eine Stunde muss sein. Anschließend packe ich schon wieder die Triathlon-Tasche. Wir sind zur Hochzeit an der Mosel eingeladen und quasi um die Ecke findet dann einen Tag später der Mittelmoseltriathlon statt. Der Einfachheit halber fahren wir mit zwei Autos, so kann Andi nachts zurück und ich übernachte bei einer Freundin, um mir die lange Anfahrt am Morgen zu sparen.
Und dann wird es komisch: ich habe mal wieder nicht wirklich die Einladung gelesen und somit weiß ich auch nicht, das alle Gäste auf der Hochzeit in WEISS erscheinen sollen. Und so tauchen wir dort eben anders auf, ich im blauen Kleid und Andi im grünen Oberteil 😆
Das ist echt mega peinlich und cool 😀 Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht, wie jetzt, wo ich dies lese.
Komisch ist auch, das es die erste Hochzeit ist, die wir hungrig verlassen. Das Essen ist quasi alle bevor der Abend überhaupt angefangen hat. Und zu trinken gibt es reichlich, nur wer Alkohol und süße Limonaden meidet, dem bleibt nur Sprudelwasser. So kommt es, das ich hungrig und durstig schlafen gehe.  Und da ich morgens niemanden wecken möchte, muss mir zum Frühstück mein mitgebrachtes Müsli reichen. Tut es allerdings nicht. Und damit stehe ich ein paar Stunden später total hungrig am Start der olympischen Distanz. Zum Glück hat Bergziege Frank noch eine Banane für mich.
Es ist mega heiß um 11 Uhr an der Mosel. Trotzdem habe ich vor dem Check-In noch ein paar Runden mit dem Rad gedreht. Hatte ich mir doch vorgenommen, meine Beine besser auf die Geschwindigkeit vorzubereiten. Und außerdem bin ich mein Triathlon-Rad schon seit einem Jahr nicht mehr gefahren. Da muss ich doch wenigstens mal vorher testen. Schließlich geht es heute um das Mannschaftsergebnis.
Aber wie so oft, alles kommt anders als ich es vorher dachte 😆
Das Schwimmen ist schrecklich. Vorher beim Einstieg in die Mosel schneide ich mir noch den Fuß auf, das blutet wie sau, zum Glück gibt es keine Haie in der Mosel. 🙄
2 km lang ist die Schwimmstrecke und fast ohne Strömung und statt einem chilligen Frauen-Starterfeld gibt es Prügelei ohne Ende. Es ist Liga und Rheinland-Pfalz-Meisterschaft, gut, aber was hilft es, wenn die sich alle gegenseitig in der Mosel ertränken? 😕
Ich stoppe, warte und schwimme dann um einiges gechillter weiter. Und irgendwann bin ich im Flow. Schön, wenn man so ganz unbehelligt in der Mosel schwimmen kann.
Und dann auf dem Rad ist auch alles wieder ganz anders. 40 km flach, allerdings mit etwas mehr als 400 Hm (oh, wo schööön 😆 ) in Form eines ca 3km langen Berges, den man zweimal hoch und wieder runter fährt. Davor, dazwischen und danach alles flach. Und meine Beine sind sowas von wach. Ich fliege den Berg rauf und runter und auch den Rest der Strecke und fahre eine für mich unglaubliche Radzeit. Dabei lasse ich ziemlich viele hinter mir, die eigentlich immer weit vor mir sind 😆
Das ist einfach cool und macht aber mal sowas von Spaß 😎
Ich liebe es ❗
Das Bild hat Holger Teusch vom Trierischen Volksfreund gemacht.

Bergab bin ich geflogen (Bild: Holger Teusch)

Und dann geht es wieder ans Laufen. Oh man, das ist so mega heiß. Mittags um halb 1 sollte man bei diesem Wetter überall sein, nur nicht in der Sonne auf der Laufstrecke.
4 Runden muss man Laufen, es sind ein paar 100 Meter mehr als 10 km, und auf Runde 1 kann ich mir beim besten Willen nicht vorstellen, auch nur diese eine Runde zu vollenden. So viele Starter gehen schon, es ist einfach unglaublich. Ich fühle förmlich wie die Sonne einen Abdruck von mir in den Asphalt brennt. Und dann steht da dieses Schild an der Strecke: „Moselterrasse geöffnet. Kaffee und Kuchen -> “ … wenn ich Geld dabei hätte, würde ich wohl abbiegen 😆
Mein Hunger ist fast unerträglich und der Durst macht es nicht besser. Aber ich lenke mich immer ab mit anderen Startern, die ich einsammel. Ja, ich laufe an vielen vorbei, irgendwie trotte ich vorwärts und versuche nicht an Essen, Wasser, Hitze und so Sachen zu denken. Wenn man den Weg zurück zur Wechselzone läuft, kommt ganz schön Gegenwind. Das ist irgendwie gemein. Bergziege Frank meint immer noch, ich sehe locker aus, dabei ist mein Puls am Anschlag und eine schwimmende Ente auf der Mosel erscheint mir plötzlich als „lecker “ … 😯
Ich weiß nicht wie, aber ich laufe 4 Runden und zwar in einem gleichmäßigen 5:25er Speed. Das Tempo, welches ich vor einer Woche als locker empfunden habe, kommt mir vor wie MAXMAXMAX und mein Puls ist auch irgendwann nur noch im roten Bereich. Der Zieleinlauf ist himmlich, einfach wunderbar, ich will auch nicht noch mal los, ich will nur noch trinken und essen und aus der Sonne raus 😆
Unsere Mannschaft holt den 2. Platz und das war irgendwie nicht zu erwarten. Und ich bekomme noch eine Medaille für den 2. Platz der Rheinland-Pfalz-Meisterschaften 🙂

Und der Trainer ist begeistert.
Nur die Uhr meckert schon wieder, das ich mehr trainieren soll.
Es kommt der Tag, da wird sie das alles bereuen. 😈
Während Helge versucht, sich endlich mal zu verausgaben, fahre ich zusammen GöGa eine von IHM ausgesuchte 45km MTB Runde. Am Ende gibt es sogar etwas Matsch. Cool. Ach ne, doch nicht cool. Denn als ich zu Hause das Rad zum Reinigen auseinandernehme und später wieder versuche zusammenzubauen, ruiniere und zerstöre ich meine Hinterradbremse. Ich wusste es, MTB´s sollten einfach vermatscht bleiben – trocknen – abschütteln – gut. Aber Dank meiner Fahrradwerkstatt des Vertauens darf ich es heute am Mittwoch zur Reparatur bringen.Gestern bekamen wir auch endlich unsere Sportabzeichen und Urkunden 🙂 🙂 🙂

16 Gedanken zu „4,8 Kilo, ein PC Bus und andere Kuriositäten

  1. Liebes Tri-Dream-Team,
    der Besuch in Köln war ja mal absolut perfekt. Erst das feine Rad mit edlen Anbauteilen – da kann der Inferno ja kommen 😊 – und dann noch ein Konzert vom Feinsten mit dem Altmeister. Wirklich beneidenswert! Und im richtigen Hotel seid ihr auch noch abgestiegen…perfekt!
    Ich kann Triathleten sowieso nicht verstehen, dass sie ihre Wettkämpfe immer in die wärmsten Monate mit den höchsten Temperaturen legen müssen und dann auch noch in so einem Kochtopf wie im Moselland 😉 🤣
    Ich wünsche euch beiden ausreichend Regeneration und hoffentlich schon bald das nächste Rad…äh Konzert meinte ich natürlich.

    Salut

    • Lieber Christian,
      ja, das war schon ziemlich perfekt in Köln 🙂
      War ein wirklich sehr schöner Tag.
      Also letzten Sonntag konnte ich Triathleten auch nicht verstehen (ansonsten tue ich das aber auch oft nicht ) 🙄 Es war definitv zu heiß zum Laufen. Aber im Winter wird das mit dem Schwimmen halt schwierig. Eventuell ist das der Grund für das Bevorzugen der wärmsten Monate 😆
      Du kannst mir glauben, wir geben unser Bestes: sowohl beim Regenerieren als auch beim nächsten Rad bzw. Konzert 😉
      Liebe grüße
      Helge

  2. Nobel geht die Welt zu Grunde, liebes Dream-Team 🙂 Frau gönnt sich ja sonst nichts außer einem Hotel mit Concierge und prominenter Gästeschar. Und einem neuen Rennrad 😀

    Vielleicht habt Ihr auf der Hochzeit auch nur nichts zu essen bekommen, weil Ihr Euch nicht an die Kleidervorgabe gehalten habt 😆

    Ich wußte, dass mir am Triathlon-Schwimmen etwas noch weniger gefällt als am Schwimmen als solchen. So eine Massenprügelei am Start wäre für mich wirklich das allerletzte. Aber eine echte Helge schreckt ja nichts und so rennt sie wie der Teufel durch die Mittagshitze. Glückwunsch zur Superplatzierung!

    Liebe Grüße aus dem gerade 15° frischen Oldenburg
    Volker

    • Lieber Volker,
      ja, weißte, wir dachten uns, wenn schon, denn schon 😆
      Bei dem was die Karten für das Konzert gekostet haben, war der Rest dann auch noch egal. Wobei ich das Rad nicht mitzähle 😆
      Aber jeder Euro hat sich gelohnt, sowohl für Rad als auch für Konzert 🙂

      Also deine Erklärung für die Hungersnot auf der Hochzeit würde mir logisch vorkommen, wenn nicht andere da auch gelitten hätten 😕
      Und ich muss sagen, ich war ganz froh um unsere normale Kleidung, weil im grunde sahen alle so aus, wie Ärzte in Dienstkleidung auf einem Ärztekongress. Irgendwie albern. Und wir beide dann auch noch in leuchtenden Farben 🙄
      Aber Hunger hatten auch die Ärzte 😆

      Das Schwimmen am Sonntag war am Anfang echt grenzwertig. Und zwar so, das ich jeden Ehrgeiz verlor und einfach erstmal anhielt. Das habe ich glaube ich noch nie gemacht. Aber ich fand es einfach ätzend. Zumal die Mosel nun wirklich breit genug ist 😆
      Aber ich habe dann ja die Leute auf dem rad wieder eingesammelt 😀

      Sind bei euch echt nur 15 Grad?
      😯
      hast du ein Gästezimmer?
      😆
      Liebe Grüße
      Helge

  3. Liebe Helge, wie immer: es ist was loooooooooos ! Ein Abenteuer jagt das andere.

    Apropos jagen: das Foto von dir auf dem Rad – ich kann es kaum glauben, dass man so auf dem Drahtesel sitzen kann, ist das gut für den Rücken diese Haltung – auch wenn es Spaß macht ?

    Das Rad ist toll, würde mir auch gefallen, aber es ist doch ein anderes, als das im Auto – oder ?

    Phil Collins – ja, den hätte ich mir auch “ reingezogen “ !

    • Liebe Margitta,
      also die Haltung auf dem Rad ist genial für den Rücken (zumindest für meinen), weil man ihn da mal durchdrücken kann 🙂
      Man fährt ja nur bergab so, macht sich ganz klein und versucht dem Wind keine Angriffsfläche zu bieten. Und möglichst weit nach vorne um ja so schnell wie möglich zu fahren. Natürlich tut einem in dieser Position irgendwann alles weh, aber bei so einer kleiner nur 3 km langen Abfahrt eher nicht. 🙂
      Das Rad ist mein Triathlon Rad, das habe ich schon ne Weile. Da ein Teil der Strecke flach ist, ist es besser mit einem Triathlon Rad zu fahren, weil man durch die Auflieger vorne ja viel aerodynamischer fahren kann. Mein neues Rennrad (das im Auto) ist ja für die Berge. Also für die richtigen Berge. Da, wo man nicht mit einem solchen Triathlon Rad fährt. Das wäre also für diesen Wettkampf nicht wirklich geeignet gewesen. 🙂

      Das Phil Collins Konzert war toll 🙂
      Das hat richtig Laune gemacht.
      Liebe Grüße
      Helge

  4. Liebe Helge, liebe Karina,

    das „wichtigste“ zuallererst. Du arme Helge du, die du dir ein orangenes Rad hast nehmen müssen! Das tut mir aber seeehhhr leid für dich . Und weißt du was? Weil ich so ein lieber Mensch bin, der keine leiden lassen kann, biete ich dir an, dass ich es dir abnehme, sobald du ein andersfarbiges für dich gefunden hast. Das ist doch das Mindeste, was ich tun kann! 😆

    Phil Collins – boah! Da wäre ich auch dabei gewesen, der Mann kann es einfach. 😀 Und dann wohnt ihr noch im selben Hotel… tja, das ist ja mal Glück.

    Die Hungerhochzeit … da sag ich jetzt mal nichts dazu. 😉 Ich hoffe nur, das ist kein schlechtes Omen für die Ehe?! Grautliere jedenfalls zu dem speedigen Auftritt beim Triathlon. Und was bin ich froh, dass der berühmte Moselhai gerade auf Urlaub in Italien ist. 😀

    • Liebe Doris,
      ach, was bist du doch für eine gute Seele. Das würdest du wirklich für mich tun? Also falls ich soviel Glück haben sollte und dieses Fahrrad in einer annehmbaren Farbe finde, würde ich dir das in orange dann vorbei bringen. 😆
      Du bist wirklich ein mega lieber Mensch 🙂

      Das Konzert war echt Klasse. Er hat es einfach drauf. Immer noch. Ich bin sehr froh, das wir das gemacht haben 🙂

      Also ich fand meinen Auftritt beim Triathlon auch ganz schön speedy.
      Aber hätte ich gewusst, das es einen Moselhai gibt, wäre ich wohl auch noch schneller geschwommen 😆
      Mein Fuß hat übrigens nach 2000 m schwimmen immer noch geblutet. Aber Druck der Radschuhe hat dann geholfen. Ein Glück, wer weiß was es noch alles für Ungeheuer dort gibt in der Gegend 😯

      Liebe Grüße
      Helge

  5. Hallo Ihr beiden,
    das nenne ich mal wieder grandiose Abenteuer! PC in Kölle! Stimmt, ich hatte davon gelesen, wäre auch was für mich gewesen, wenn wir nicht gerade in Urlaub weilten. Im Stadion dort habe ich mal Genesis erlebt, war wirklich spitze!
    Hihi, der Straßenbahn-Bahnhof Deutz, stimmt, da kann man als Auswärtiger schonmal suchen…, ist schon ein wenig gemein.
    Na und dann an der Mosel haben sie ja eigenartige Sitten: Erst die Hochzeitsgäste hungern lassen und sie dann fast in der Mosel ersäufen! Aber das lässt eine Helge nicht auf sich sitzen und schlägt wacker zurück, bis hin zur Vizemeisterschaft, gratuliere! Wie wird das erst mit dem neuen Rad?! 4,8 kg weniger, das macht sich bestimmt bemerkbar.
    Und währenddessen sorgt Karina nach munterer Ausfahrt für Auslastung des lokalen Fahrradservices 😉 Ihr seid echt ein Dreamteam!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,
      ja, das Konzert war wirklich Klasse 🙂
      Also sowohl das Phil Collins als auch das Genesis Konzert. Ich war auch schon in Köln zum Genesis Konzert 😆
      Mein neues Rad hat inzwischen die erste lange Ausfahrt hinter sich gebracht und ich muss sagen, es fährt sich echt mega. Das ist so leicht, das es einem das Gefühl von Fliegen vermittelt 😀
      Echt cool 😎
      Liebe Grüße
      Helge

  6. Hui, war da was los bei euch! Da weiß ich ja gar nicht, wo ich mit dem Kommentieren anfangen soll! 😎

    Liebe Helge, das neue Rad fährt sich bestimmt so, als ob du fliegst, oder? Genial! Ein zusätzlicher Motivationskick für die letzten Trainingswochen und den Wettkampf auf jeden Fall. Aber das man dir ausgerechnet Orange angedreht hat, ist natürlich ganz, ganz bitter! 😆
    Viel Spaß mit dem Schätzchen wünsch ich dir, mindestens ebenso viel, wie ihr beide ihn auf dem Konzert mit PC hattet. Solche großen Musikevents sind schon was Tolles – und wenn man sie dann noch mit einem schönen Freundinnenwochenende in einem schicken Hotel verbringen kann, stimmt das Rundumpaket einfach. Dafür kann man auch mal tiefer in die Tasche greifen. 🙂 Immerhin gab es in dem schicken Hotel was Feines zu essen, im Gegensatz zu der Hochzeit. 😆 Aber die ist auch schon wieder Geschichte, genau wie der folgende Wettkampf und Karinas geschrottete MTB-Bremse, die hoffentlich inzwischen repariert ist. Also auf zu neuen Heldinnentaten! Ich bin sehr gespannt!

    Liebe Grüße
    Anne

    • Liebe Anne,
      das neue Rad fährt sich einfach Klasse. Schwerelos fühl ich mich damit 🙂
      Einfach genial. Naja, und das mit dem Orange das ignoriere ich einfach. Man kann ja auch nicht immer Glück haben 😆
      Es kommt einem tatsächlich schon wieder vor, als wäre das Erlebte so lange her … 🙄
      Die Zeit … uns bleibt gar nix anderes übrig, als die nächsten Abenteuer anzugehen 😉
      Liebe Grüße
      Helge

  7. Mein Glückwunsch zur Gewichtsreduktion (also des Rades) und zum Mannschaftstitel!
    Euer Hotelaufenthalt erinnert mich an die Nacht, die ich einst nach einem Udo-Lindenberg-Konzert mit dem Panikorchester in der Pianobar eines Dresdner Hotels verbrachte.

    • Vielen Dank, ich habe aber auch mein Gewicht reduziert. Sicher ist sicher 😆
      Ja, also was du erzählst klingt tatsächlich sehr ähnlich. Irgendwie war es echt cool 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  8. Hallo Ihr Beiden,
    neben PC sind in diesem Sommer noch andere Altmeister/-innen nochmal auf Tour, bei denen sich ein Konzertbesuch sicher lohnt.
    Bei dem Radfoto habe ich erst gedacht, warum posten die den Kienle hier, aber bei genauem hinsehen habe ich Helge dann doch erkannt 😉 . Glückwunsch auch zum 2. Platz!
    Wenn sich dann doch kein Anderer erbarmt, würde ich das Rennrad nehmen, auch wenn es so eine spezielle Farbe ist. Notfalls könnte ich es ja umlackieren 🙂 🙂 🙂 .
    Lieb Grüße
    Frank

    • Lieber Frank,
      ja, wenn ich nur jetzt noch so schnell Radfahren könnte wie Kienle 😆
      Also solange ich kein ähnliches Rad in einer anderen Farbe finde, werde ich das Schnuckelchen behalten. Und umlackieren kann ich es nicht, weil dann passt ja der Titel des Beitrags nicht mehr. Dann sind es ja bestimmt nur noch 4.6 oder 4.7 kg die es leichter ist 🙄
      Das geht ja gar nicht.
      Ich werde wie ein Held einfach mit diesem Rad in dieser speziellen Farbe leben.
      Man muss ja eben auch mal verlieren können 😉
      Liebe Grüße
      Helge

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