Schickimicki-, Gruppen- und Mental-Training …

oder 3 auf einen Streich!

Ich war dann mal weg! Die letzten 3 Wochen war ich nur mal kurz zwischendurch für 1 1/2 Tage zu Hause. Ansonsten in der schönen weiten Welt unterwegs.
Ich könnte jetzt schon wieder ein Buch schreiben über alles, was ich so erlebt habe, aber ich mache es diesmal wieder anders. Ich versuche mich ganz kurz zu halten und lasse die Bilder den Rest erzählen 😆

1. Streich: Schickimicki-Training in Madrid

Mein Chef rief mich mal wieder in diese schöne spanische Stadt. Die erste und einzige Großstadt, die ich richtig schön finde. Und weil ich ja ein Triathlet bin, bekam ich auch dieses Mal wieder eine Wochenkarte für den Edel-Fitnessclub um die Ecke, mit Schwimmbad, Zeitfahrrädern und jedem anderen erdenklichem Spielzeug. Und der Trainer im Fitnessstudio wusste auch warum ich bei einer Woche in Madrid auch 1 Woche Fitnessstudio brauche: „A triathlete can do everything! But never stop to train.“
Mein Trainer wusste natürlich Bescheid über meine Arbeitspläne in Madrid und hat mir 1 A Programme für Schwimmbecken, Rolle und Laufband/Crosstrainer geschrieben. Und so war ich also jeden Morgen um 6:30 Uhr im Schwimmbecken und anschließend auf so einer Zeitfahr- oder Laufmaschine unterwegs oder aber habe die unzähligen Geräte und Gerätschaften zur Muskelertüchtigung benutzt. Und da das Hotelzimmer im 9. Stock und das Büro im 8. Stock ist und ich kein einziges Mal den Fahrstuhl benutzt habe, kamen am Tag auch noch durchschnittlich 1200 Treppenstufen hinzu. Schließlich trainiere ich ja für die Berge. 😀
Den Rest der Zeit habe ich aber wirklich viel gearbeitet. Bis 21:00 Uhr Meetings, Schulungen und so Zeugs.
Weil ich nach meinen Erlebnissen im letzten Jahr (siehe auch hier ) dem Andi unbedingt die Stadt zeigen wollte, verlängerte ich meinen Aufenthalt dort und Andi kam einfach nach und wir verlebten ein paar wunderschöne Tage in Madrid (so richtig mit Kultur und so 🙄 ) bei herrlichem Sommerwetter.
Und Andi, der mich ja schon ein bisschen länger kennt, wusste schon nach 2 Stunden warum ich diese Stadt so mag: die Häuser sind alle in warmen Farben (orange, gelb, rot ), die Spanier sind das Gegenteil von reserviert und in sich gekehrt, man redet viel und laut und Essen ist KEINE Nebenbeibeschäftigung. 🙂
Madrid ist einfach schön!

2. Streich: Gruppen-Training im Schwarzwald

In der Nacht zum Dienstag waren wir wieder zu Hause und Mittwoch Nachmittag ging es weiter in den Schwarzwald. Tri Post Trier Trainingslager mit den üblichen Verdächtigen.
Es gibt dort eine wirklich-chillig Gruppe, die wenn möglich, jede Art von Höhenmetern vermeidet. Dann die Cappucino Gruppe mit Scherzkeks und Vereinschef Helmut. Und dann die Berggruppe mit Bergziege Frank und meinereiner. Uns schlossen sich Frohnatur Christian, der sympatische Überflieger Marius, die immer gut aussehende Rennmaus Carmen und in den ersten beiden Tagen Andi an. Am ersten Tag ging es zum Einrollen nur 100 km flach in den Kaiserstuhl. Gerade mal 500 HM. Schande! Und weil nach einem Lauf am Morgen, den 100 km flach und einem anschließendem Koppellauf noch soooo viel Zeit vom Tage übrig war, gingen wir auch noch Schwimmen. 🙄
Am zweiten Tag hatte Bergziege Frank eine etwas andere Tour geplant. Mal abseits der bekannten Anstiege und Routen. Die Tour hat er dann auch auf „Mal was anderes“ getauft und Christian’s Handy lotste uns einmal quer durch den Schwarzwald und zwar immer dort entlang, wo die steilsten Anstiege waren und Orte, die noch kein Mensch (wir jedenfalls nicht) gesehen hat 😯
Es ging rauf und runter im 15 Minuten Takt. Hatte ich schon mal erwähnt, das ich den Schwarzwald liebe?
Herrlich! Andi war es irgendwann zu viel. Er hat immer noch mit den Nachwehen seines Hustens zu kämpfen und wir waren in einer ganz ordentlichen Geschwindigkeit unterwegs. Er verabschiedete sich und fuhr allein zurück (hatte am Ende aber auch nur 10 km und 300 HM weniger). Keine Schande, schließlich waren das alles keine Pampelmusen mit denen wir da unterwegs waren. Da ist Abkürzen keine Schwäche sondern Vernunft 😀 Am Ende hatten wir nur 108 Km aber dafür 2500 HM auf dem Tacho. Und waren schon um so einiges müder als am Tag zuvor. Aber der anschließende Lauf ging natürlich trotzdem noch 🙂
Der 3. Tag starteten wir mit der Cappuchino Gruppe, ganz einfach, weil Scherzkeks Helmut den Weg kennt und uns dann irgendwo einen anderen Weg schicken wollte. So fuhren wir erstmal etwas gechillter als am Vortag, was aber sehr gut war, die steilen Anstiege steckten noch ganz schön in meinen Beinen. Außerdem war es ganz schön heiß. Aber nach 40 Km war ich warm gefahren. Da lief es wieder locker, flockig. Und irgendwann trennten sich dann die Cappuchino Gruppe von der Berggruppe und wir durften dann noch ein paar schöne steile Km fahren und zum Schluss noch einen Mega Ausblick vom Belchen genießen. Und ich konnte die Alpen sehen ! Hammer. Nach 141 km und 2500 HM waren wir wieder zurück im Hotel.
Ich musste feststellen, das die Berge im Schwarzwald geschrumpft sind im Vergleich zum letzten Jahr. Ich fühlte mich stark, selbst an den wirklich steilen Anstiegen. Trotz meines mega schweren Trainingsrades und Rucksacks (inklusive Powerbank, falls wir mal wieder Navigieren müssen). Bergziege Frank äußerte irgendwann, als wir so nebeneinander die Berge rauf radelten, seine Hoffnung, das die Tatsache, das ich neben ihm und nicht wie gewöhnlich hinter ihm fahre, auf meine gute und nicht auf seine schlechte Form zurückzuführen sind 😆
Und wir malten uns voller Vorfreude unser Finish am Schilthorn aus 🙂

3. Streich: Mental-Training in der Schweiz

So, Madrid ist wunderschön. Diese Farben, diese Lebensfreude. Der Schwarzwald ist auch wunderschön. Diese Berge, dieses Grün, so viel Landschaft und so viele tolle Menschen mit dabei.
Aber es gibt einen Ort auf dieser Welt, der raubt mir ganz einfach immer den Atem. Schon vom Belchen aus konnten wir die Schweizer Alpen sehen. Nur ca. 150 km entfernt. Schon da überkam mich eine unglaubliche Vorfreude. Weil am Sonntag, dem letzten Tag im Schwarzwald, gab es für Andi und mich keine übliche Abschlussrunde, sondern die Weiterfahrt nach Mürren. Ins Berner Voralpenland. Dorthin, wo mein Herz irgendwie festhängt 🙂
Und schon die Anfahrt ist für mich immer wie die letzten Stunden vor der Bescherung für ein Kind 😆
Bisher waren wir immer im August in der Schweiz. Anfang Juni präsentieren sich die Berge noch in einem anderen Licht. Ganz oben lag noch viel Schnee.

Wenn man als Inferno Starter 11 Wochen vor dem Inferno ins Berner Voralpenland reist, dann natürlich nicht zum Essen und Ovomaltine trinken.
Sondern zum Training. Glücklicherweise gehören Essen und Ovomaltine trinken dazu 😆
Andi hatte genug vom Radfahren, außerdem kann er den Abfahrten von den Bergen nicht wirklich was abgewinnen und dazu war es noch gut, jemanden zu haben, der mich zum Startpunkt fährt. Ich musste die Radstrecken alleine angehen. Gut als Mentaltraining.
Bei sengender Hitze machte ich mich an die Auffahrt nach Beatenberg. Es war so heiß wie ich es noch nie in den Bergen erlebt habe. Ich musste schon nach den ersten 800 von 2100 HM beide Flaschen wieder auffüllen. Und mir wurde wieder bewusst, das steil im Schwarzwald was ganz anderes ist als steil in den Alpen. Irgendwie haben die Schweizer andere Dimensionen 😆
Nach der Abfahrt hab ich mich dann in Interlaken mal so richtig verfahren und am Ende fand ich mich auf der falschen Seite des Brienzer Sees wieder. Ein Radweg mit Tücken. Da kamen Schilder mit „Achtung! Absteigen! 150 HM auf 300m“ 😯 Und dann kam irgendwann Schotter mit Wurzeln und Steinen … 🙄
Na gut, das eigentlich 10 km lange flache Zwischenstück der original Radstrecke hab ich einfach mal mit 400 zusätzlichen HM gewürzt, aber ich wollte ja auch trainieren. Da wird natürlich auch nicht abgestiegen, wenn da Rampen kommen, die gefühlt senkrecht in die Höhe gehen. Als ich endlich in Meiringen war, wo der 18 km lange Aufstieg zur großen Scheidegg beginnt, hatte es 32 Grad im Schatten und meine Flaschen musste ich schon wieder auffüllen. Ein bisschen machte ich mir schon Sorgen, ob meine Kraft für die über 1300 HM, die noch zu bewältigen waren, reichen würde. Aber eben nur ein bisschen. 😀
Es ist noch keine Saison in den Bergen. Ich war völlig alleine unterwegs. Zum Teil echt zum Fürchten einsam, aber inmitten einer Kulisse, die einfach sprachlos macht. Trotz dieser nicht nachlassenden Mittagshitze und trotz, das meine Beine noch müde vom Schwarzwald waren, war ich ganz schön flott unterwegs, musste nicht anhalten und bin auch das mehr als 20% steile Stück einfach gefahren.
Oben lag noch jede Menge Schnee, aber es war alles andere als kalt. Und es war wunderschön 🙂
Und die 13 km Abfahrt war einfach nur der Hammer!

Tag Zwei in der Schweiz gehörte der Laufstrecke. Andi wollte mich begleiten. Wir wussten, das wir wegen dem immer noch vielen Schnee nicht bis ganz oben laufen würden können, wollten aber einfach mal schauen, wie weit es geht.
Es war wieder mega heiß. Die Sonne schien uns braten zu wollen. Wir haben echt gelitten. Und so waren wir nicht böse, das wir kurz vor dem Allmendhubel wieder umdrehen mussten. Aber vorher haben wir noch die Sonne, das Leben und die Landschaft bei einer Pause auf der Wiese genossen 😆
Und weil wir früh dran waren, haben wir den Rest des Tages mit Ovomaltine und Eisessen verbracht 🙄
Man gönnt sich ja sonst nix! 😉

Tag Drei gehörte dann der MTB Strecke. Da war ich wieder allein unterwegs, aber Andi wollte die Serpentinen nach Wengen hoch mir entgegengelaufen kommen. Wieder ich mit dem Rad alleine, wieder Sonne und Hitze ohne Ende, wieder ein Berg 😆
Ach, ich liebe es 🙂
Wieder fuhr ich ohne Pause die 11 km hoch zur kleinen Scheidegg. Man überwindet dabei 1100 HM. Nur vor dem letzten Km, der einfach nur mega steil ist, hielt ich kurz an zum Kräfte Sammeln und um ein Gel zu nehmen. Für den Kopf. Als ich oben war, zitterten meine Beine völlig unkontrolliert. Das was Schweizer „Gut fahrbar“ nennen, nenne ich Martyrium 😆
Aber die lange Abfahrt auf der MTB Strecke wird immer mehr mein Ding. Ob ich auf meine alten Tage noch mutig werde oder aber ob es an den vielen Technikstunden im Winter liegt, jedenfalls hab ich immer weniger Sorgen auf dem steilen Weg bergab mit dem MTB.
Und die Sepentinen von Wengen nach Lauterbrunnen nehme ich fast schon im Schlaf. Andi kam sie hoch gelaufen und lief sie auch wieder runter. Unten dann überlies ich Andi das MTB und er begleitet mich auf meinem Koppellauf. Ziemlich cool, wenn man einfach so die MTB Schuhe und Laufschuhe tauschen kann weil man die gleiche Schuhgröße hat 😆 😎
Den Rest des Tages verbrachten wir dann mit Shoppen und Ovomaltine trinken auf dem Schilthorn. Am Abend zogen Wolken auf und es wurde merklich kühler.

Der Koffer mit den warmen Sachen für die Berge hat unser Auto erst zu Hause wieder verlassen. Wir haben Nichts davon gebraucht. Ich war 3 Wochen unterwegs und hatte 3 Wochen Hochsommer. Selbst in den sonst doch etwas kühleren Bergen.
Und ich fühle mich ganz schön fit.
Was das Gefühl wert ist, wird sich noch zeigen, aber die Trainingswoche im Schwarzwald und in der Schweiz hat meinem Kopf ganz schön gut getan 🙂
Ich denke meinen Beinen auch.
Und der liebe Andi hat mich supportet wo es nur ging. Ein Hoch auf den weltbesten Ehemann.
Und was soll ich sagen: Es war sooooooooooo schööööööööön 😆
Am Abreisetag kamen Regen und Kälte in die Berge.
Tja, wenn Engel abreisen …

25 Gedanken zu „Schickimicki-, Gruppen- und Mental-Training …

  1. Liebe Helge, natüüüüüüüüüüürlich fällt das auf, wenn du wochenlang unterwegs bist, da hat sie ja einiges erlebt, die “ fröhliche Helge „. Quasi quer durch Europa, dann noch sportlich unterwegs – mein lieber Herr Gesangverein.

    Alles gut gelaufen, wieder zu Hause mit einem Paket voller Eindrücke – YES – und alles gleich in Worte gefasst ! Willkommen zurück ! 😎

    Wer weiß, was noch alles kommt ! 😉

    • Liebe Margitta,
      oh ja, ich habe ne Menge erlebt. Ich hätte auch 3 Berichte oder mehr schreiben können. Aber das braucht dann ja auch wieder Zeit 😆
      Ich bin jetzt aber auch ehrlich froh, das ich mal wieder zu Hause bin und mal ein bisschen die normale „Langeweile“ erleben und genießen darf 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  2. Da ist sie ja wieder, die liebe Helge!

    Drei Wochen Hochleistungssport, drei Sonne, drei Wochen Wärme, zwei Wochen nur Höhenmeter. Alles nichts für mich, obwohl noch nicht einmal soooo viel Schwimmen dabei war 😀

    Wieder einmal staune ich über Deine Unkaputtbarkeit. Deine Fitness ist atemberaubend!

    Der Inferno kann kommen, möge das Wetter mitspielen!

    Welcome back und liebe Grüße
    Volker

    • Vielen Dank lieber Volker,
      also die große Wärme ist auch nicht wirklich was für mich, aber ich habe mir abgewöhnt, übers Wetter nachzudenken. Ich kann es ja eh nicht beeinflussen. Bin jetzt aber froh, das es hier zu Haue mal wieder etwas kühler ist 😆
      Geschwommen bin ich tatsächlich gar nicht so viel, jetzt habe ich schon Bange vor dem ersten Wettkampf. Wahrscheinlich werden meine Schwimmzeiten einfach nur unterirdisch schlecht sein. Aber vielleicht kann ich das dann auf dem Rad wieder gut machen 😀
      Ich finde es sehr süß das du mich für unkaputtbar hälst, ich bin es wohl nicht, aber im Moment fühle ich mich irgendwie so 🙄
      Liebe Grüße in den Norden
      Helge

  3. Liebe Helge,
    da braucht es aber noch einiges an Regeneration um den Trainingsstress zu verarbeiten, das liest sich teilweise heftig. Aber es ist wohl so, dass es Triathleten nicht anders wollen 🤣
    Ich vermute mal, dass das Inferno dieses Jahr fallen wird, Deine Vorbereitung ist exquisit, Du bist wahnsinnig fit und gut trainiert…mehr geht einfach nicht. Ich werde die Daumen drücken

    Salut

    • Lieber Christian,
      ja, seit letzten Freitag regeneriere ich im umfassenden Maße 🙂
      Der Trainer war auch ganz stolz auf meine Trainingsumfänge und verordnet jetzt Ruhe.
      Ich bin sehr froh, das meine Vorbereitungen in diesem Jahr so gut laufen. Dabei trainiere ich wirklich weniger als vor zwei Jahren. Und irgendwie anders. Ich halte tatsächlich sehr viel mehr Ruhezeiten ein. Fühle mich zwar so, bin ja aber eben kein ganz junges Reh mehr 😆
      Ich bin auch gespannt auf den Inferno. Ich sehe mich schon ganz oben auf dem Schilthorn 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  4. Liebe Helge,
    ach wie schön! Drei Wochen so ganz nach deinem Geschmack. Das hast du dir aber auch sowas von verdient! 😉
    Toll, wenn dein Chef so mitdenkt und dir den Madridaufenthalt mit Schicki-Micki-Training versüßt! 😀
    Und die beiden anderen Aufenthalte waren ja sowieso genau deines. Ich muss ja gestehen, dass mir der Schwarzwald zum wandern lieber ist, als zum radeln (hihi), aber dass es dort einfach wunderschön ist, kann ich unterschreiben. 🙂
    Und dann noch als Tüpfelchen auf dem I, die Tage in der Schweiz – besser geht es nicht. Das freut mich, dass du die Strecken so super bewältigt hast. Und wenn du heuer dann auch wirklich die Beinlinge statt der Armlinge einsteckst, wenn du sie brauchst, kann ja gar nichts mehr schiefgehen. 😉 😀

    • Liebe Doris,
      du glaubst gar nicht, wie oft ich an die Arm/Beinlinge denken musste in der Schweiz 😆
      Diesen Punkt werde ich in diesem Jahr auf jeden Fall NICHT falsch machen. Vielleicht ist es ja auch warm genug, damit ich die gar nicht brauche. Irgendwie hoffe ich aber, es ist nicht so warm wie letzte Woche. Bei so einer Hitze kann so ein Aufstieg ganz schön treibend werden.
      Aber, wir nehmen wie es kommt und hoffen auf das Beste.
      Mein Chef ist übrigens selbst ziemlich sportlich unterwegs.
      Und hat vollstes Verständnis für jeden, der Sport treibt 🙂
      Da kann ich mich also nie beklagen
      Liebe Grüße
      Helge

  5. Liebe Helge,
    ich sag nur: meine fresse!!!! Drei intensive Wochen, die andere kaum überleben würden und in deinem Beitrag springt einem statt dessen in jedem Satz pure Begeisterung, Leichtigkeit und Spaß entgegen 🙂
    Fit bis in die letzte Zelle, da kann jetzt kommen was will, du haust das weg. Und nicht zu vergessen, der super Supporter, nicht zu unterschätzen!
    Weiter so, ich bin echt gespannt auf dein Inferno.

    • Lieber Oliver,
      ich verstehe immer gar nicht, wie Leute in den Bergen NICHT begeistert sein können 😆
      Ich genieße jeden Tag, wo ich tun kann, was ich liebe und auch noch dort, wo ich so gerne bin. Es ist ein großes Privileg, das wir so viel Zeit unserer Leidenschaft, dem Sport widmen können. Mich macht es einfach immer nur glücklich und dankbar 🙂
      Ich hoffe, meine Fitness bleibt mir jetzt erhalten und ich bin auch schon mega gespannt, was der Inferno bringen wird.
      Es ist wirklich toll, wenn man einen Menschen um sich hat, der einen bei den Vorhaben, die man verfolgt, unterstützt. Das macht dann alles noch mehr Spaß
      Liebe Grüße
      Helge

  6. Liebe Helge,

    das liest sich jetzt wie 3 Wochen Trainingslager, auch wenn – für deine Verhältnisse – ziemlich viel Ovomaltine und Rüblitorte in dem Bericht vorkamen. Was du da an km und HM abgerissen hast, macht mich ziemlich sprachlos, v.a. die Erlebnisse am „Ort des Geschehens“ in der Schweiz müssen grandios gewesen sein. Schon beim Anblick der Bilder ist man komplett faszinniert, aber mitten drin stell ich mir das gigantisch vor.

    Ich hoffe, jetzt lassen deine Trainingspläne mal ein bisschen „Ausruhen“ zwecks Superkompensation zu. Wenn gesundheitlich nichts anbrennt, wird die Kombination aus physischem und psychischem Training dazu beitragen, dass Schildhorn und Co. dir am Tag X nur noch wie Bodenwellen vorkommen. 😉

    Liebe Grüße und weiterhin viel Spaß und allerbeste Gesundheit!
    Anne

    • Liebe Anne,
      zu meiner Entschuldigung muss ich sagen, der Rübli Kuchen (so wie auch jeder andere Kuchen) war nicht meiner. Ich habe tatsächlich nicht ein einziges Stück Kuchen gegessen 😯
      Aber umso mehr Ovomaltine in der Schweiz getrunken 😆
      Ovomaltine gibt es ja auch als Verpflegung auf der Strecke.
      Als ich in der Schweiz unterwegs war, musste ich mich ständig zwingen, NICHT anzuhalten und Fotos zu machen. Diese Gegend dort macht mich sprachlos. Es ist einfach unglaublich, wunderbar, berauschend …
      Und auch im Schwarzwald muss ich immer wieder staunen, wie schön die Welt doch ist, in der wir leben dürfen.
      Im Moment ruhe ich ziemlich viel aus 🙂
      Meine Uhr erzählt mir schon wieder permanent, ich wäre unterfordert 🙄
      Liebe Grüße
      Helge

  7. Hast du vor das Teil zu gewinnen oder was? 🙂
    Wahnsinn dein Pensum und deine Form. Und der Willen zu trainieren!

    • Lieber Markus,
      es besteht keinerlei Gefahr, dieses Rennen zu gewinnen. Es sei denn, alle anderen Starter fallen aus.
      Den Inferno zu finishen innerhalb der erlaubten 14 Stunden ist definitv meine ultimative Herausforderung.
      Das wird knapp und das wird eng. Aber ich schaffe das in diesem Jahr 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  8. Liebe Helge,
    was Du so in 3 Wochen reinpackst, da brauchen andere 3 Monate dafür!
    Natürlich gilt meine besondere Sympathie Teil 3. Genau den Blick nach dem Belchen und die Bilder 1 und 2, da schmelze ich auch jedesmal, besonders wenn das Wetter eine tolle Aussicht erlaubt.
    Wobei ich die Landschaft ja aber eher passiv (aus dem Auto) oder maximal wandernd erlebe, aber nicht so sportintensiv wie Du, puh! Laufen: Maximal von Interlaken nach Lauterbrunnen, aber ab da müssen so Cracks wie Du ran. Meine Daumen bereiten sich schon aufs Drücken vor ;-)!
    Stimmt, dieses Jahr scheint mir auch, dass der Schnee länger liegt. Wir werden es in Kürze selber länger kontrollieren können, 🙂 Aber ich bin sicher, im August sollte Deine Strecke schneefrei sein!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,
      ich musste ziemlich oft an dich denken in der Schweiz. Habe auch ab und zu Schilder vom Jungfraumarathon gesehen. Und dann habe ich mich übrigens zum Stadtlauf Ende August in Thun angemeldet.
      Wenn ich das richtig verstanden habe, seid ihr auch dort 🙂
      Na das wäre doch mal was.
      Ja, ich hoffe auch, das bis August der Schnee weg ist.
      Man hatte dort halt sehr viel in diesem Jahr und das dauert ja immer ein bisschen, bis das alles weg ist. Es war aber echt mal schön, die Berge in diesem anderen Licht zu sehen 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

      • Liebe Helge,
        na für Thun waren wir ja schon fest verabredet! Wir müssen nun nur noch mit unserer Anmeldung in die Gänge kommen. Chris will übrigens auch noch am Vortag dort beim Schlossbergsprint teilnehmen. Nichts für mich! Wir haben die Woche Urlaub dort und wollten vielleicht auch beim Inferno zuschauen kommen 😉
        Ich finde es prima, dass die JMT-Strecke dauerhaft ausgeschildert ist, da hat man dann auch als Normalo mal Gelegenheit, sie zu belaufen.
        Liebe Grüße
        Elke

      • Oh, da freue ich mich das wir uns spätestens in Thun sehen.
        Angemeldet bin ich schon, man konnte eine günstige Doppelanmeldung für Inferno und Stadtlauf machen 😆
        Wenn ihr beim Inferno zuschauen wollt, das wäre ja mal was. Falls ihr da Tipps braucht, wo man da was am besten sehen kann, melde dich einfach 🙂
        Aber wahrscheinlich kennt ihr euch dort ja sehr viel besser aus als ich.
        Ich freue mich auf jeden Fall, das wir uns mal wieder treffen 🙂
        Liebe Grüße
        Helge

  9. Manchmal sind 10km die ganze Welt.

    Das waren drei mega Wochen. Wahnsinn! Du wirst den Inferno so unfassbar rocken, dass Du im Anschluß neue Ziele suchen musst. Definitiv. 🙂

    • Liebe Claudi,
      ja, es reichen schon 8 km für die ganze Welt, schließlich fehlten mir nur genau 8 km vor zwei Jahren bis zum Schilthorn … 😐
      Ich habe gar nicht gewartet mit den neuen Zielen bis nach dem Inferno. Ich habe schon wieder lustiges für nächstes Jahr geplant 😆
      Ich habe bisher ein sehr gutes Gefühl dieses Jahr. Nicht das es einfach wird, aber das erwartet man ja auch nicht bei sowas 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  10. Liebe Helge,
    du bist unglaublich. Vielen Dank für den tollen Bericht.
    Aber ich lese hauptsächlich Berge, Berge, Berge oder Höhenmeter, Höhenmeter, Höhenmeter 😉 .
    das ist schon atemberaubend und wäre, trotz der Gegend und der tollen Landschaft, absolut nichts für mich 😉 .
    Aber ich würde sagen, deine Vorbereitung läuft und wird sicher so toll weitergehen, dass sich der Inferno dann im August warm anziehen kann 🙂 .
    Ich wünsche dir weitere eine verletzungsfreie Vorbereitung und freue mich auf weitere Berichte!.
    Liebe Grüße
    Frank

    • Lieber Frank,
      ja, das dachte ich mir. Diese ganzen Bergen sind nicht so dein Ding, obwohl du viel näher dran wohnst 😆
      Aber das ist ja das tolle an dem Sport. Es gibt Events für die, die es flach lieben, und welche für die Bergverrückten. Und so Mitteldinger gibt es auch.
      Im Moment läuft es doch wirklich ziemlich gut. Ich fühle mich pudelwohl und fit und werde jetzt einfach versuchen, bis August alles richtig zu machen 🙂
      Vielen Dank Frank 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  11. Bei deinem Fitness-Level werde ich fast ein wenig neidisch! Was bin ich froh, dass doch noch Ovomaltine-Trinken mit dabei war …

    • … und ich erst 😆
      Ich liebe doch Ovomaltine – wobei, sie schmeckt mir echt nur auf dem Berg 😀
      Liebe Grüße
      Helge

  12. Liebe Helge,
    wenn ich ein paar Jährchen jünger wäre, würde ich dich glatt fragen, ob wir mal einen Bergduathlon als Zweierteam machen wollen. Aber deine Fitness erschlägt mich ja förmlich. Ich würde dir nur ne schöne Zeit kaputt machen. Zum Glück haste deinen Andy, wenn dir nach Teamwettbewerben in dieser Richtung gelüstet! 😆
    Hammer, deine 3 Wochen, deine Fitness und die super gute Laune dabei!
    Berge, also die richtigen da unten, sind schon genial!
    Bleib dran, du rockst es dieses Jahr!
    LG Manfred

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