Immer rauf, rauf, rauf ….

und dann wieder runter.
Das ist die Kurzbeschreibung der zwei Wochen Trainingslager auf Gran Canaria 😆
Ich will es aber wirklich versuchen kurz zu machen. Alles zu erzählen, was wir erlebt haben, würde meinen zeitlichen Rahmen und die Nerven der Leser sprengen.
Gran Canaria ist da, wo man traumhaft Radfahren kann. Nur eine Sache geht dort nicht: flach. Wer flach mag, der ist dort falsch! 10 km Küstenstraße beinhaltet immer auch 200 HM. Und die Küstenstraße ist das, was man dort flach nennt.
Zusammen mit dem Trainer und 20 anderen Granaten besuchten wir also nach 2014 zum zweiten Mal die Insel. Leider ohne Karina. 😦

Ein ganz normales Trainingslager: Laufen, Radfahren, Schwimmen und Rumpfstabi … nur unterbrochen durch Nahrungsaufnahme und Schlaf. Um Temperaturen muss man sich zum Glück dort keine Gedanken machen, es ist immer warm, auch wenn es gerade die erste Woche in den Bergen oft am Nachmittag regnete und einen Tag schaffte es der Regen sogar bis an die Südküste, was quasi nur 2 Mal im Jahr vorkommt 😯 In den Bergen auf 1500 Metern und höher kann es natürlich auch mega kalt werden. Aber wenn man runter fährt, fährt man immer der Sonne und der Wärme entgegen. Einfach nur cool 😎
Auch die ersten Ausfahrten erinnerten an typische Trainingslager: es gibt immer die Typen, die in der falschen Gruppe fahren und dann schon an Tag 2 nicht mehr können. Der Trainer hatte mehrfach darauf hingewiesen, wie wichtig es ist, die Kräfte einzuteilen. Sprich mit einer Kuh französisch oder mit testosterongesteuertenTriathleten über „langsam Radfahren“. 🙄 . Chancenlos!
Irgendwie hatte ich die Touren ja von 2014 noch im Kopf, aber irgendwie hatte ich die Länge und Höhe der Berge vergessen. Und ich hatte vergessen, wie schön es ist, dort Rad zufahren. Irre. 🙂
Hier ein paar Highlights der 1. Woche:

  • Sonntag die Räder abholen und Einrollrunde. Über Santa Lucia nach San Bartelome. Zurück über die Asphaltblase (ein ca. 3 km langer Gegenanstieg auf der 30 km langen Abfahrt). Oh wie habe ich das vermisst. Und ich fahre zum ersten Mal ein Rennrad mit Scheibenbremsen. Und ich will nie wieder was anderes fahren. 72 km und 1350 HM. Nur zum warm werden. Danach noch 50 Minuten Rumpfstabi
  • Montag der einzige schreckliche Tag. Die Gruppe funktioniert nicht. Wir fahren über den Tauropass hoch nach Soria. Es schüttet oben. Und ist nebelig und kalt. Ich schicke die anderen weiter und warte auf Judith und Markus. Wir erfrieren fast. Es scheint unmöglich, weiter zu fahren. Aber es gibt keine andere Option. Wir nehmen die Abfahrt über die völlig von Erdrutschen verdreckte Straße und dann geht es 11 km leicht abwärts aber gegen den Wind an die warme Küste. Ich fahre vorne und werde endlich wieder warm. An der Küste angekommen sind wir auch wieder trocken 😆
  • Dienstag geht es endlich nach Ayacata. Den Tauropass andersrum hoch. Steil, steiler am steilsten. Der Riese Erik (neu in unserer Gruppe) beschwert sich bei Andi, das ich einfach davon fahre. Andi’s Kommentar: „Das kenn ich. Das ist normal. Das macht sie immer so“ 🙄
    Wir fahren nur 88 km und haben fast 2000HM. Danach scheucht mich Andi noch beim Laufen.
  • Am Mittwoch ist Ruhetag, wo wir nur mit dem Rad zum Schwimmbad fahren und schwimmen. Auf der Rückfahrt verfahren der Andi und ich mich in Maspalomas. Wir brauchen fast 75 Minuten. Für eigentlich 4 km. Ganz großes Kino 🙄
  • Donnerstag lernt Judith wie es ist, wenn man nicht mehr kann. Gar nicht mehr. Riese Erik leistet ganze Arbeit und schiebt Judith am Schluss. Die anderen (außer Andi und mir) sind einfach verschwunden. Aber wir erreichen zu viert das Ziel trotzdem 🙂 . Und Andi jagt mich wieder über die Laufstrecke (ich vermute, es ist die Rache, weil ich ihn über die Berge jage 😆 )
  • Am Freitag beschließe ich mit Judith zu fahren. Es ist ihr erstes Trainingslager und ich zeige ihr mal, wie schön das sein kann, wenn man einfach quatschend die Berge hochradelt ohne sich darum zu kümmern, ob die anderen warten und wie lange schon. Die Anderen, inklusive Andi und Erik entschwinden. Es ist eine schöne Fahrt mit 98 km und 1900HM und einer Judith, der es bis zum Schluss einfach blendend geht 🙂
  • Samstag ordnet der Trainer Intervalle an 😯 . Man soll immer zu zweit fahren. Andi fährt nicht mit, der macht Lauftag. Ich frage den coolen Andre. Er ist Vereinskamerad und ein sehr angenehmer Mensch. Und er kann schnell Radfahren. Ich verspreche dem Trainer, nicht von Andre’s Hinterrad zu weichen. Und ich halte was ich verspreche. Obwohl mir die Beine fast platzen und mein Puls in ungeahnte Höhen geht. Klingt jetzt doof, aber das hat richtig, richtig Spaß gemacht 😆
    Und weil ich nach den gerade mal 65 km mit nicht mal 1000 HM irgendwie gerade warm bin, laufe ich den schnellsten 10 km Lauf, den ich je im Trainingslager einfach so gelaufen bin 😀
  • Sonntag ist wieder Ruhetag und wir schwimmen im Meer. Traumhaft. Meinen Neo zieht der Andi an, deshalb schwimme ich ohne. Und ich möchte gar nicht mehr raus aus dem Wasser. EINFACH NUR SCHÖN 🙂

Nach der 1. Woche verlassen viele die Insel wieder. Dafür kommt aber ein neuer Trainer. Marcus. Wir kennen ihn von 2014. Er ist immer gut gelaunt und fährt mit unserer Gruppe. Und da ich jetzt richtig warm gefahren bin, kann ich in der zweiten Woche mal ein bisschen was drauflegen.

  • Montag fahren wir nur noch zu viert. Andi, Judith, Marcus und ich. Vom Hotel aus hoch nach Ayacata. Ich möchte zum Pico hoch. Judith nicht. Wir trennen uns. Andi fährt mit Judith und ich fahre mit Marcus vor. Bis Ayacata und dann wird es es richtig steil. Es wird richtig anstrengend. Wir fahren bis zum Aussichtspunkt und drehen dann um. Wir treffen uns mit den anderen in Ayacata zum Kaffee. Dann geht es wieder runter und weil ich noch eine Schleife fahren will, trennen wir uns wieder. Andi und Judith nehmen den direkten Weg zurück, Marcus fährt mit mir den Umweg über Ingenio. Traumhafte wellige Straße in den Bergen. Und dann Vollgas die Küstenstraße zurück. Ich beiße mich an seinem Hinterrad fest. Das macht richtig Spaß. Und zum ersten Mal bin ich echt platt nach der Ausfahrt 😆
    Nach 120 km und mehr als 2500 HM im Eiltempo wird natürlich trotzdem gelaufen.
  • Dienstag gibt es die Abschlusstour für Judith und Sara. Wir fahren nach Soria hoch. Ich fahre 1 1/2 mal hoch (man könnte den Eindruck gewinnen, ich bin nicht ausgelastet 🙄 ) und dann geht es wieder zurück. Andi schwächelt etwas. Ich fahre alleine noch eine 25 km Runde. Und dann wieder Laufen. Diesmal alleine.
  • Mittwoch ist wieder Ruhetag und Andi ist krank. Husten. Er geht alleine Frühstücken um niemanden anzustecken und geht dann wieder ins Bett. Wir Verbliebenen (es sind nicht mehr viele) fahren zum Schwimmen.  Mittags gehe ich dann mit dem sehr sympatischen Zuppi (ich glaube keiner weiß, wie er wirklich heißt 😆 ) essen. Zuppi ist ein alter Freund und Studienkollege vom Trainer. Eine wirkliche Granate, auch wenn er sagt, seine großen Zeiten sind vorbei. Einer, der wirklich was drauf hat und der es sich nicht anmerken lässt. Einbeinig mit 40 Grad Fieber würde er noch schneller laufen als ich in Bestform. Aber wenn du ihn danach nicht fragst, würdest du es nicht wissen. Sehr angenehmer Zeitgenosse.
    Natürlich gibt es noch ein ausgiebiges Dehnen an diesem Tag. Schließlich will der Trainer, das wir ganz locker am nächsten Tag auf die Königsetappe gehen 😆
  • Der Donnerstag wird DER Tag auf Gran Canaria. Wir sind nur noch 7 Leute. Minus Andi, dem geht es zwar besser, aber eine Monsteretappe wird er definitv nicht bestreiten. Trainer Marcus will mit mir die „Tal der Tränen“ Tour fahren. Und Zuppi wird uns begleiten. Er hat sich die Rippen geprellt und will langsam machen.  Also zwei Granaten und ich. Mir ist klar, es gibt heute kein Verstecken mehr. Wir sind diese Tour 2014 schon gefahren. Allerdings gab es da die Mauer noch nicht. Man konnte die Küstenstraße hinauf bis ran an den Saftpass fahren. Das geht nicht mehr. Wegen eines Erdrutsches steht dort eine Mauer. Das heißt, man muss zum warm fahren nach Soria hoch und dann diese mega steilen 3 km vom Tauropass. Das sind 400 HM und ein paar KM mehr als der normale Weg. Aber was muss das muss. Und außerdem fahren die Kerle so schnell, da bleibt eh keine Zeit zum Nachdenken 😆
    Nach Soria hoch, den steilen Tauropass hoch, wieder ganz runter und dann den Saftpass ganz hoch und auf der anderen Seite runter bis San Nicolas. Dort nochmal Flaschen auffüllen und dann geht es an den 30 km langen Aufstieg nach Artenara. 30 km auf schlechter kaputter Straße in der Sonne auf sich ewig nach oben windenden Kurven durch ein wunderschönes Tal.  Vor den Staustufen wird es immer mega steil. Da möchte man einfach nur vom Rad kippen. Marcus winkt immer von irgendeiner Schleife über uns. Zuppi fährt mit mir. Er quasselt mich quasi den Berg hoch. Also nein, er fragt mich irgendwas und ich quassel. 😆
    Eine echte Herausforderung, vor allem, weil ich nicht vorne fahre und hier und da mal warten und verschnaufen kann. Kurz vor Artenara fahren wir in eine Regenwolke rein. Aber die Pause in Artenara ist so kurz, das mir noch nicht mal kalt wird 😆
    Nach Artenara geht es erst mal wieder runter (Immer noch im Regen) und dann geht es wieder 10 km leicht hoch nach Ayacata. Da ist es dann geschafft. Es geht nur noch 40 km runter, nur unterbrochen von dem 3 km Gegenanstieg der Asphaltblase. Das Wetter ist wieder perfekt, die Regenwolke haben wir in den Bergen zurück gelassen und es ist einfach genial, diese endlose Abfahrt dem Tal entgegen zu rauschen 😀
    Nach 152 km und fast genau 3800 HM (das ist HM Rekord für mich auf einer Rennradtour) sind wir überraschend früh zurück. Wir sind die Strecke in einem für mich wirklich hohem Tempo gefahren 😯
    Geschafft! Ich bin platt wie eine Flunder und esse und trinke an dem Abend fast das Hotel-Buffet leer. Und ich fühle mich mega stark 😆
  • Freitag gibt es die Abschluss Etappe nach Soria hoch. Andi will auch fahren, aber nicht den Berg hoch. Also fahren wir bis ran und dann fahre ich die paar Km alleine hoch und wieder runter und treffe mich unten dann mit Andi im Kaffee. Beim letzten Mal den Berg hoch könnte ich heulen. Ich würde gerne noch weiter dort bleiben. Berge fahren. Ich liebe es einfach!

So, ich habe versucht mich kurz zu fassen. Das Fazit des Trainingslagers: Es war einfach genial! Ich liebe es einfach diese Berge zu fahren. Und nach den ganzen Zweifeln der letzten Wochen, hat mir dieses Trainingslager mental echt gut getan. Nach mehr als 1000 km und fast 20000 HM fühle ich mich jetzt stark genug um den Inferno anzugehen. 🙂
Andi kämpft noch immer gegen einen mistigen Husten. Aber er hat gemerkt, das auch er richtig fit ist, wenn es darum geht, die Berge hoch zu fahren. Nur das mit dem bergab fahren … naja, man muss ja nicht alles können 😉
Ich habe jetzt schon die erste Ruhewoche hinter mir, außer Schwimmen nicht viel gemacht. Morgen gibt es eine schöne MTB Tour mit Karina. Endlich mal wieder. Da freue ich mich schon drauf.
Und dann geht es weiter mit dem Training. Ich freue mich richtig auf die nächsten Abenteuer 😆

22 Gedanken zu „Immer rauf, rauf, rauf ….

  1. Liebe Helge, ja, ja, du hast VERSUCHT, dich kurz zu fassen ! Freut mich, dass du das, was du so gerne tust – und dann auch noch dort, wo du es am liebsten machst, hast erleben dürfen. Und wenn es so weiter geht mit dir, dann ahne ich, dass wir in diesem Jahr noch einiges von dir zu hören und zu lesen bekommen – du bist so gut in Form, dass muss ja krachen !

    Viel Glück für deine weiteren Unternehmungen, egal ob Training oder Wettkampf, bleib gesund und immer bestens drauf, das wünscht dir der gesamte Ostseeraum und ich ! 😎

    • Liebe Margitta,
      du musst aber zugeben, für einen Bericht für zwei Wochen ist er wirklich fast „kurz“ 😆 Ich habe schon längere Berichte für nur einen Tag geschrieben 😀
      Vielen Dank übrigens an den gesamten Ostseeraum … jetzt weiß ich auch, warum es mir so gut geht. Kein Wunder, wenn ich sooo viele guten Wünsche bekommen 😎
      Ich versuche dann dieses Jahr alles richtig zu machen und die gute Form nicht zu nutzen, um zu übertreiben. Hab ja schmerzhaft gelernt, das das auch schnell wieder bergab gehen kann. Deshalb wird jetzt gründlich ausgeruht. Und mit Verstand weiter gemacht. Weniger ist eben manchmal mehr. 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  2. Liebe Helge,
    aaaaalso: nach dem ersten Mal lesen dieses Beitrags musste ich mich erst mal ausruhen, mir ein großes Stück Osterstriezel holen und mich stärken. Puh, das geht ganz schön in die Beine, wenn man so von den von dir/euch zurückgelegten Höhenmetern liest! 😆
    Wahnsinn, was du da runtergespult hast! Ich erschauere vor Ehrfurcht und werde ab sofort knicksen, wenn ich dich sehe – ist das ok? 😉
    Außerdem bist du einfach so ein netter Mensch, dass du dich einer Trainingslagerneuen angenommen hast und mit ihr eine „Genußtour“ (was auch immer das bedeuten mag) geradelt bist. Und dass du dich nach deinen Touren dann auch noch von Andi über die Laufstrecken jagen lässt… 😀 (gute Besserung an ihn, an dieser Stelle – falls er noch nicht wieder ganz auf den Beinen ist!).
    Die Fotos sind traumhaft und zeigen wieviel Spass du hattest – einfach herrlich! 8)

    • PS: Die Rätselauflösung hab ich auch noch. Das sind Andis Füsse – er weiß ja, wo du deinen Nagellack aufbewahrst und wollte uns so alle auf eine falsche Fährte locken! 😎

      • Ach meno! Hast hast du auch noch das Rätsel gelöst. Wir dachten, wir kämen damit durch 😆

    • Liebe Doris,
      ja ist das nicht cool, du trainierst deine Beine beim Lesen!!! 😆
      Meine Beine sind 1 Woche nach dem Trainingslager wieder auf Normalmaße geschrumpft. Ende der zweiten Woche hatte ich echt das Gefühl, das meine Oberschenkel mehr zu Arni als zu mir gehören. 😯
      Knicksen musst du nicht. Das Geheimnis ist einfach. Man muss nur ganz gechillet anfangen. Und sich nicht schon in den ersten Tagen kaputt machen. Dann läuft das von ganz alleine. Wobei, man muss es auch mögen. Wer nicht wirklich gerne Berge fährt, der wird wohl nicht froh dort 🙄
      Die Tour mit Judith habe ich echt genossen. Und ich glaube für sie war das auch ganz angenehm. Wir hatten echt Spaß und ich glaube es gab nicht eine Sekunde, wo wir beide nix gesagt haben 😆 Judith quatscht nämlich auch gern. Das hat also wunderbar gepasst.
      Dem Andi geht es noch nicht wirklich besser. Diese Erkältung ist eine von den wirklich verbissenen, die sich bei dir festkrallen und nicht mehr weg wollen 😐
      Aber das wird. Nächste Woche kommt der Frühling zurück, da wird auch Andi wieder gesund 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  3. Liebe Helge,
    solche 2 Trainingswochen können wohl nur Triathleten, ich wäre wahrscheinlich eingegangen 😉
    Ich finde diese Trainingsumfänge schon beachtlich, wieviel muss man da denn essen um die Speicher zu füllen? Unvorstellbar 🧐
    Ich hoffe Du bist schon wieder im Alltag angekommen und kannst Dich bei der Arbeit von dem Sporturlaub erholen 🤣

    Salut

    • Lieber Christian,
      ich sag es ja immer: Triathleten sind eine seltsame Spezies 😆
      Das mit dem Essen ist gar nicht so schlimm. Das musste ich aber auch erstmal lernen. Wenn man darauf achtet, das man ein Trainingslager als Trainings- und nicht Wettkampf-lager bestreitet, dann betreibt man den Sport ja eben auch in Herzfrequenzbereichen, wo der Körper noch gut Fette verbrennen kann. Und dann muss man auch nicht pausenlos in sich reinschaufeln.
      Auch eine Macke der Triathleten ist es ja, fehlende Energie mit fehlender Kraft zu verwechseln. Und dann stehen die dann nach 20 km „lockerem“ Radfahren und fangen an, irgendwelche Riegel und Gels und anderes unnützes Zeugs in sich rein zu schieben 😆
      Wenn man permanent seine Spreicher leer fährt, weil man permanent viel zu schnell fährt, dann ist das logisch, das man auch permanent nachfüllen muss.
      Ich habe morgens gute Gefrühstückt, mit Obst und Haferflocken und mir dann ein Käsebrot gemacht. Und das habe ich dann mitgenommen für die Pause. Ansonsten nur ordentlich ausreichend trinken.
      Und Abends am Buffet ordentlich Salat, Fisch und Gemüse. Ich esse ja so gut wie keine Weißmehl-Produkte mehr. Nur wenn es sonst wenig Alternativen gab, habe ich mal ne Mini Portion Nudeln genommen.
      Aber gebraucht hätte ich die wohl nicht 🙂
      LIebe Grüße
      Helge
      p.s. ich fand den ganzen Berge fahren wesentlich entspannender als das Arbeiten am PC 😐

  4. Liebe Helge, eine klasse „Kurzfassung“ ist das, kann man einfach mal so nebenbei überfliegen 😉
    Ist schon klar, zwei Wochen Trainingslager unter Volldampf, da könnte man wohl auch ein Buch drüber schreiben. Ich hab zumindest endlich mal verstanden was in so einem Trainingslager so abgeht.
    Deine Freude über deinen Sport ist auf jeden Fall in jeder Zeile sehr klar zu lesen und ich finde so viel Begeisterung ganz einfach richtig große klasse!
    Mach weiter so, offenbar knackst du grade einen Meilenstein und wir werden noch einiges von kommenden Herausforderungen zu lesen bekommen 🙂

    • Lieber Oliver,
      ja, ich könnte tatsächlich ein Buch drüber schreiben. So eine Gruppe von Triathleten ist wohl ein Buch wert 😆
      Trainingslager gleichen sich in vielem, egal auf Malle oder auf Gran Canaria, auch wenn sie natürlich immer Besonderheiten haben weil es ja auch immer besondere (oder manchmal eben auch seltsame) Menschen mit dabei gibt 🙂
      Ich genieße an einem Trainingslager, das ich einfach fern von Alltag und Arbeit den Sport betreiben kann. Man muss sich um sonst nix kümmern.
      Ich hatte keinen Laptop dabei 🙂
      Und dann diese Berge 🙂
      Einfach herrlich!
      Liebe Grüße
      Helge

  5. Unglaublich dieses Pensum! Das muss man erstmal in die Pedale bringen und auch durchziehen. Selbst wenn es ein Trainingslager ist. Ich könnte mir das nicht vorstellen. Selbst laufend…

    • Lieber Markus,
      ich konnte es mir auch nicht vorstellen 😆
      Aber was ich wieder einmal gemerkt habe, ist, wieviel Kraft unsere Arbeit und unser Alltag uns oft kostet. Weil, wenn du das nicht hast, dann explodiert der Körper quasi vor lauter Energie. Ich denke, das das eines der Geheimnisse eines Trainingslagers ist.
      Ein reines Lauftrainingslager stelle ich mir allerdings schwieriger vor, weil glaube ich die Belastung für die Beine doch eine ganz andere ist. Wenn wir nach dem Radfahren laufen. dann sind das ja in der Regel so 5-10 km, da werden dann ja keine großen Strecken zurück gelegt 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  6. Liebe Helge,

    für mich wäre so ein Triathletentrainingslager nichts. Zuviel Sport und vorallem auch zuviel gemeinsamer Sport in der Gruppe. Aber nun bin ich ja kein Triathlet und kann -wie üblich- staunen, was Du, was Ihr, da in zwei Wochen so abgerissen habt. Aber da sich die Helge immer dann freut, wenn der Puls höher ist als die Berge, die sie erradelt, und die Oberschenkel dicker sind als die Tragseile der Golden Gate Bridge, freue ich mich natürlich mit und genieße es Deinen Spaß aus jeder Zeile dieses Kurzberichts herauszulesen. Hammer, krass und genial!

    Gute Besserung an Andi und liebe Grüße
    Volker

    • Lieber Volker,
      ja, der Andi hat auch so die ein oder andere Ausfahrt saußen lassen und ist lieber alleine Laufen gegangen. Dem ist das manchmal auch zu viel mit diesen ganzen Menschen 😆
      Meine Oberschenkel haben jetzt zum Glück wieder Normalmaße. Die waren tatsächlich nach den zwei Wochen ganz schön dick 😯
      Und das mit dem Puls muss ich noch üben. Genau diese hohen Bereiche fallen mir ja so schwer. Das wird jetzt wohl mal öfters auf meinen Trainingsplan stehen. Jetzt wo der Trainer weiß, das ich es auch kann 🙄
      Sehr nett von dir, das du meine Bemühungen anerkennst und es einen „Kurzbericht“ nennst 😆
      Du bist ein Schatz 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

      p.s. die Grüße an Andi richte ich aus

  7. Liebe Helge,
    wo orange ist, da ist Helge, hihi! Wunderschöne Bilder, die helfen, die derzeitige Kältewelle mal auszublenden. Nur Dein Training wäre mir ein paar Gänge zu viel. Aber Dir macht es Spaß, und das ist die Hauptsache. Und Du hast ja noch großes vor, da war das sicherlich ein guter Trainingsinput. Klasse!
    Liebe Grüße
    Elke

    • Liebe Elke,
      ja, unsere Gruppe hatte schon am zweiten Tag den Namen: Gruppe orange 🙂
      Trainer Markus sagte sogar bei einem besorgtem Blick auf das Wetter in den Bergen: das ist doch egal, wir haben doch die Sonne bei uns in der Gruppe 😆
      Mir hat das echt richtig viel Spaß gemacht.
      Und mir hat das richtig gut getan.
      In Bezug auf den Inferno habe ich ein sehr gutes Gefühl aus Gran Canaria mitgenommen 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  8. Liebe Helge,
    das ist doch kein Kurzbericht, das ist doch ein „Sprinter“! LOL
    Ich will auch mal in ein solches Trainingslager, wobei ich das Radfahren wahrscheinlich verlernt habe. Ich würde dann mit Andi laufen und wenn er auch Rad fährt, würde ich halt alleine laufen! 😉
    Wobei Gran Canaria „erfahren“, das hätte auch was! 🙂
    Tolle Bilder, kurzweiliger, schöner Bericht, umfangreiche km- und hm-Sammlung!
    Der Inferno kann kommen, nur jetzt richtig „konservieren“!
    LG Manfred

    • Lieber Manfred,
      super, danke. Endlich erkennt hier jemand meinen guten Willen, einen kurzen Bericht zu erfassen 😆
      Der Andi nutzt die Trainingslager meistens für mehr Lauftraining. Wobei er auch dieses Mal wieder gemerkt hat, wie sehr auch er es liebt, einfach nur Rad zufahren. Allerdings hört diese Liebe schlagartig auf, wenn es darum geht, in einer Gruppe Windschatten zu fahren. 😆
      Ich arbeite schon über eine Woche an der „Konservierung“ der antrainierten Muskeln 🙂 . Ich passe auch schön auf, das ich diesmal nicht übertreibe mit dem Training.
      Ich freue mich aber schon auf die nächsten schönen Radausfahrten 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  9. Hallo Helge,
    die Umfänge für ein TL kann ich schon gut nachvollziehen und dass dir das sammeln von Höhenmetern richtig Spaß gemacht hat, (dass wiederum kann ich immer noch nicht so richtig nachvollziehen 😉 , kann man aus jeder Zeile lesen.
    Ich denke das war genau das richtige Trainingslager für Vorhaben im August.
    Bin gespannt wie das Training weitergeht.
    Liebe Grüße
    Frank

    • Lieber Frank,
      ja, ich glaube das Gran Canaria nicht so ganz dein Pflaster wäre, wobei du ja auf Lanzarote warst und dort hast du zwar nicht ganz diese HM aber dafür viel mehr Wind, das ist doch eigentlich gar nicht so anders 🙂
      Mir macht das echt Spaß. Irgendwie liegt mir das mit den Bergen. Und genau deshalb habe ich das auch gemacht: weil es eine gute Grundlage bildet für mein Vorhaben im August. Diese langen Anstiege, die manchmal auch ganz schön steil sein können. Das ist halt wie in den Alpen 🙂
      Liebe Grüße
      Helge

  10. Liebe Helge,

    wenn man das so liest, denkt man: „Die Helge sollte da hinziehen!“. Jeden Tag Berge. Und Pinguin-Eis gibt’s auch … oder was stand da auf dem Becher? 😉
    Ansonsten bin ich sprachlos ob deiner Trainingsumfänge, kilometer- und höhenmeter-mäßig einfach unvorstellbar für mich. Wenn das für den August nicht hilft … zumal du ja zusammen mit deinem Trainer sehr drauf achtest nicht zu überziehen. Ich bin wahnsinnig gespannt, was da nach der Regenerationsphase noch alles so auf dich zukommt.

    Liebe Grüße
    Anne

    • Liebe Anne,
      also wenn ich nochmal umziehe, dann in die hohen Berge 🙂
      Ja, das Eiskaffee heißt tatsächlich Pinguin 😆 . Sehr gut beobachtet. Die Männer haben dort an jedem Ruhetag Eis gegessen, ich habe das nur am letzten Tag gemacht. Als Belohnung sozusagen.
      Ich achte tatsächlich dieses Jahr sehr darauf, das die Regenration nicht zu kurz kommt. Alles Training hilft nunmal nicht, wenn man dem Körper keine Chance gibt, es zu verarbeiten. Das habe ich ja gelernt 🙂
      Es gibt dieses Jahr noch so viel spannendes. Im Moment kann es mir auch gar nicht schnell genug gehen. Ich hätte schon Lust jetzt endlich mal wieder Wettkampf zu machen. Aber noch dauert es ein bisschen 😐
      Liebe Grüße
      Helge

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